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Archiv für Mai, 2011

Kinder ernähren sich oftmals ungesund

27. Mai 2011 Keine Kommentare
3125627705 339c79f362 m Kinder ernähren sich oftmals ungesund

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Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Kleinkinder auf der einen Seite zu viel Fleisch, Wurst und Süßigkeiten essen und auf der anderen Seite zu wenig trinken. Sie trinken anstatt der 0,6 bis 0,7 notwendigen Liter nur 0,4 Liter. Ebenfalls kommen in der Ernährung der heutigen Kinder Vollkornprodukte und Gemüse zu kurz. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund.

Mit rund 50 Gramm Süßigkeiten am Tag liegt der Verzehr weit über der ratsamen Menge von 25 bis 30 Gramm täglich. Insbesondere sind es die Kinder ab zwei Jahren, die in diesem Punkt über die Stränge schlagen. Durchgeführt wurde die Studie in 525 repräsentativ ausgesuchten Haushalten, in denen ein bis drei Jahre alte Kinder leben. Die Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich gerade im Kleinkindalter die Ernährungsgewohnheiten herausbilden. All das, was einmal falsch eingeübt wurde kann langfristig gesehen die Gesundheit beeinflussen. Annett Hilbig, die FKE-Ernährungswissenschaftlerin erklärt in Bezug hierauf, dass die Kinder bei dem Übergang vom Brei zum Familienessen dass Essverhalten der Erwachsenen übernehmen.

Die Studie hat darüber hinaus überraschend hervorgebracht, dass die Kinder auch häufig noch nach dem Übergang noch Brei essen. Dieses sogar bis hin zum dritten Lebensjahr. Die Vermutung der Ernährungswissenschaftlerin lautet, dass sie den Brei entweder gerne essen, oder ein gewisses Sicherheitsdenken bei den Eltern vorherrscht, da sie mit Brei nichts falsch machen können. Eine Erkenntnis die weniger überrascht hat ist die, dass die Kinder in den Familien höherer Bildungsschichten auch tendenziell besser ernährt werden. Unter anderem läge dies an der Wahl von frischen Lebensmitteln. Wenn die Kinder gesunde Bestandteile nicht mögen, dann sollten die Eltern hartnäckig bleiben. Diese sogenannte Neophobie, damit ist die Angst bei Kleinkindern vor Neuem gemeint, lasse sich mit kleinen Portionsgrößen und durch beharrlichem Anbieten überwinden. Wichtig ist allerdings auch, dass alles Ungesunde weniger angeboten, aber keinesfalls verboten werden sollte. Wenn Cola, Pommes und Süßes etwas Besonderes bleibt, dann ist dagegen rein gar nichts einzuwenden. Doch eine verbindliche Regel für die Ernährung von Kleinkindern gibt es nicht. Allerdings gibt das FKE Empfehlungen für die perfekte Mischkost. Kinder sollten danach viel pflanzliche Lebensmittel, wie beispielsweise Kartoffeln, Nudeln, Gemüse, Obst und Brot essen und zudem auch viel Wasser, stark verdünnte Schorlen und ungesüßte Tees trinken. Produkte wie Milch, Milchprodukte, mageres Fleisch, Eier, Fisch und Wurst sollten nur mäßig verzehrt werden.

Danksagungskarten zur Konfirmation online selbst herstellen

22. Mai 2011 Keine Kommentare
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Dankeskarte zur Konfirmation

Im April und Mai ist Hochsaison für Kommunionsfeiern und Konfirmationen. Der erste Tag in unserem jungen Leben, an dem sich alles nur um uns dreht und wir es auch wirklich mitbekommen. Denn während sich bei der Taufe alle nur um uns kümmern und wir auch an unserem Geburtstag gefeiert werden, erleben wir Ersteres meist nicht bewusst mit und Letzteres ist eben doch nicht das gleiche feierliche Erlebnis wie eine Konfirmation. Hier treten wir vor die versammelte Gemeinde, unsere Eltern, Geschwister und Paten und bekennen uns erstmal selbst zu unserem Glauben. Die Angst etwas falsch zu machen kann da manchmal ganz schön einschüchternd sein, aber wenn wir das Glaubensbekenntnis fehlerfrei hinter uns gebracht haben, geht es endlich weiter zum feierlichen Essen. Und danach geht es auch gleich schon ans Karten lesen.

An diesem besonderen Tag werden wir von allen Seiten beschenkt. Während entfernte Verwandte und Bekannte sich meist an Handtücher oder Geld halten, gibt es von der näheren Familie oft Schmuck, eine Reise und vom Paten meist eine Kette mit einem Kreuz. Am Ende des Tages sind wir also um einige Euro und manche Erfahrung reicher.

Doch auch die Arbeit wartet schon einige Tage nach der Konfirmation, denn all jene, die uns reich beschenkt haben, erwarten nun auch eine Dankeskarte von uns. Üblich sind ein Foto vom Tag der Konfirmation und ein kleiner persönlicher Text. Damit wir nicht alles selber schreiben und verzieren müssen, bietet das Internet Hilfe an. Auf Internetseiten wie zum Beispiel Wunderkarten.de können vorgefertigte Entwürfe ausgewählt und anschließend personalisiert werden.

Das Foto vom jugendlichen Model wird durchs eigene ersetzt und der Text wird angepasst. Gewählt werden kann zwischen 26 Motiven (für Konfirmationsdankeskarten) zu sehr moderaten Preisen. Gedruckt und geliefert wird innerhalb weniger Tage und die Danksagungskarten zur Konformation kommen schnell bei den Verwandten an. So ist die lästige Arbeit einfach und schnell erledigt und der Konfirmand kann sich endlich an seinen Geschenken erfreuen.

Wellness fĂĽr Babys

18. Mai 2011 Keine Kommentare
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Da die Haut eines Baby ein ganzes Jahr dafür benötigt, dass sie sich an die Welt gewöhnt, benötigt sie vor allem in den ersten Monaten des Lebens eine sehr gute Pflege. Die richtige Behandlung ist entscheidend. Wohl jeder kann bestätigen, dass die Haut eines Säuglings zart, weich und voller Duft ist. Allerdings ist darüber hinaus auch sehr empfindlich. Die Haut des kleinen Sonnenscheins ist fünfmal dünner als die eines Erwachsenen und zudem kann sie Keimen und Umwelteinflüssen nur sehr wenig entgegen setzen. Allerdings wird die Haut des Babys mit der richtigen Pflege von Tag zu Tag widerstandsfähiger und bildet so schon bald einen Schutzschild gegen die äußeren Einflüsse wie Licht, Kälte und Hitze.

Die Haut des Babys benötigt so viel Pflege, da die Talgdrüsen noch nicht richtig funktionieren. Der schützende Fettfilm auf der Haut ist noch nicht vorhanden, weshalb die Babys auch so lecker riechen. Allerdings verliert ihre Haut so schnell an Feuchtigkeit und trocknet aus. Auch das Melanin wird noch nicht von der zarten Haut produziert. Genau aus diesem Grund dürfen Babys niemals in die direkte Sonne, da ihnen der eigene Sonnenschutz noch fehlt. Dies gilt auch für den Winter. Da die Haut des Babys noch so dünn ist, dass Zusatzstoffe aus Cremes in den Organismus eindringen können, raten die Experten davon ab, dass Eltern ihre Kinder innerhalb des ersten Lebensjahres mit Sonnenschutzcremes eincremen. Die bessere Alternative dazu lauten luftige, langärmlige T-Shirts und im Schatten aufhalten. Da die Schweißdrüsen des Kindes in den ersten Jahren noch nicht arbeiten, haben sie nicht die Fähigkeit zu schwitzen und dadurch die Haut zu kühlen. Diese muss sich zuerst einmal entwickeln. Erst ab circa dem dritten Lebensjahr kann der Körper den Temperaturhaushalt dann selber regulieren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Nacken des Babys öfter kontrolliert wird. Ist dieser schwitzig und heißt bedeutet dies, dass ihnen warm ist. Besonders wichtig ist, dass Babys nicht auskühlen oder es zu warm haben. Ebenfalls hat die Haut eines Neugeborenen keinen Säureschutzmantel, der sie vor Umwelteinflüssen, Pilzen und Bakterien schützt. Die Babyhaut hat dann einen sogenannten neutralen pH-Wert. Erst nach sechs Wochen schlägt die Haut dann in sauer um und wird widerstandsfähiger.

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Wenn der Name zum Verhängnis wird

11. Mai 2011 Keine Kommentare

Vor allem sind es die Schauspieler, die immer und überall im Mittelpunkt des Geschehens stehen möchten und die volle Aufmerksamkeit auf sich richten wollen. Wohl für niemanden ist dies eine Überraschung oder Neuheit. Leider sind dieses ehrgeizige Verhalten und der Konkurrenzkampf inzwischen auch auf die kleinen Sprösslinge der Stars übergegangen. Immer häufiger kommt es dazu, dass sich die Promis in Sachen Namensgebung ihrer Kinder gegenseitig übertrumpfen wollen. Fast nach dem Motto „Je verrückter, desto besser“ vergeben sie die neusten Kreationen in Bezug auf die Namen.

Beispiele für abgedrehte Namen gibt es sehr viele. So tauften Nicole Kidman und ihr Keith Urban ihre erste Tochter auf den Namen Sunday Rose. Damit verdeutlichten sie der Welt, dass auch Wochentage als durchaus ernst zu nehmende Namen angesehen werden können. Ihr zweites Kind hatte da mehr Glück und wurde Faith genannt. Nicolas Cage benannte seinen Sohn nach Superman, sodass er bereits seit seiner Geburt Kal-El gerufen wird. Auch Geri Halliwall reihte sich in die Riege der Promis ein, die ihre Kinder Namen gaben, die zum Fürchten sind. So taufte sie ihre Kleine auf den Namen Bluebell Madonna. Ebenfalls musste die Welt feststellen, dass Michael Jackson und sein Bruder Jermaine sehr einfallsreich waren. So bekamen die beiden Söhne des King of Pop denselben Namen wie der Vater: Michael Jackson. Sein erstgeborener Sohn wird allerdings nur noch Prince gerufen und sein zweitgeborener Sohn hört auf den Namen Blanket. Das Kind von Jermaine Jackson bekam den Namen Jermajesty. Dies ist eine Mischung aus dem Namen des Vaters und Majestät.

Auch in Deutschland gibt es den ein oder anderen Promi, der seinen Kindern Namen gibt, die sie zu potentiellen Mobbingopfern macht. Sohn heißt der Sohn von Verona Pooth, San Diego, und auch die Ochsenknecht-Sprösslinge Jimi Blue, Wilson Gonzalez und Cheyenne Savannah fallen mit ihren Namen aus der Reihe.

Deutlicht wird hier, dass mittlerweile alle Bezeichnungen, von Blumen, Tiernamen und Städten als Babynamen verwendet werden können. Doch trotzdem sollten sich die werdenden Eltern, auch wenn es sich um Promis handelt, sehr gut darüber nachdenken, dass alleine schon ein Name genügt, damit das Kind zu ein potentiellen Opfer von Mobbing werden kann.

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Wenn Kinder nicht hören…

3. Mai 2011 Keine Kommentare
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cc by Julien Haler/flickr

Sehr viele Eltern kennen das Problem nur zu gut: Die Kinder reagieren nicht auf normales Reden oder auf Rufen. Oder sie fragen ständig das nach, was die Eltern gerade gesagt haben. Verständlich ist es da, dass die Erziehungsberechtigten sehr schnell genervt und verzweifelt reagieren und sich die Frage danach stellen, ob die Kinder nicht hören wollen oder ob sie es vielleicht nicht richtig können. Zum Ärger und zur Verzweiflung mischt sich dann das Gefühl der Unsicherheit und der Angst. Der leitende Oberarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin an der Helios-Klinik in Krefeld, Reinhard Mühlenberg, erklärt dazu, dass hinter der Schwerhörigkeit bei Kindern oftmals der sogenannte Paukenerguss steckt.

Der sogenannte Paukenerguss tritt überwiegend bei Kindern auf. Hierbei ist das Mittelohr aufgrund von Belüftungsstörungen mit Flüssigkeit gefüllt. Dieses Sekret führt dann dazu, dass die Schallleitung behindert werde und das Hörvermögen sich dadurch verschlechtere, erklärt der Experte. Möglich ist dabei auch ein Paukenerguss, der nur auf einer Seite vorliegt. Mühlenberg sagt weiter, dass sich die Hörschwäche in einem solchen Fall dann nur am linken oder am rechten Ohr zeigt. Die Ursache für einen Paukenerguss kann eine Mittelohrentzündung sein. Aber auch eine Beeinträchtigung durch ein zu großes Rachenmandelpolster kann für eine Sekretansammlung verantwortlich sein. Dieses Rachenmandelpolster ist häufig verbunden mit Schnarchen im Schlaf. Hin und wieder kommt es sogar vor, dass die Kinder selber bemerken, dass sich Flüssigkeit in ihrem Ohr befindet. Sobald Eltern bei ihren Kindern eine Auffälligkeit des Hörvermögens feststellen, sollten sie zu ihrem Kinderarzt oder auch zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt gehen. Mühlenberg erklärt, dass es oftmals ausreiche abzuwarten, bis die Beschwerden verschwinden, eine andere Möglichkeit besteht darin abschwellende und sekretlösende Medikamente zu verabreichen. Sollten die Beschwerden auch nach acht Wochen nach wie vor vorhanden sein, wird eine manuelle Entfernung des Sekrets erforderlich. Häufig ist sogar das Setzen eines sogenannten Paukenröhrchens sehr sinnvoll. Den kleinen Patienten wird dabei ein 1 – 1,5 Millimeter kleines Röhrchen in das Trommelfeld eingesetzt. Dieses verbleibt dort bis zu 12 Monate. Auf diese Weise kann das Sekret dauerhaft abfließen und die Belüftungsstörung im Mittelohr wird aufgehoben. Bei den Kindern erfolgt diese Art des Eingriffs unter einer Vollnarkose.