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Archiv für September, 2011

Nicht zu frĂŒh mit Einlagen beginnen

28. September 2011 Keine Kommentare
5175228749 184d435823 m Nicht zu frĂŒh mit Einlagen beginnen

cc by Mario Spann/flickr

Bereits seit jeher wird in Bezug auf die FĂŒĂŸe der Kleinen schon sehr schnell und in sehr frĂŒhen Jahren von Fußstellungsfehlern gesprochen. Als Behandlungsmethode wird oftmals zu Einlagen in den Schuhen geraten. Doch diese kĂŒnstlichen StĂŒtzen beeintrĂ€chtigen die kleinen KinderfĂŒĂŸe und verhindern darĂŒber hinaus auch die normale Entwicklung der Muskulatur. Aus diesem Grund sollten es sich Eltern genau ĂŒberlegen, ob sie bereits sehr frĂŒh mit den Einlagen in den Kinderschuhen beginnen.

Zunehmend gerĂ€t es in die Kritik bereits in Kinderschuhe Einlagen einzubringen. Karen Janker, die Leiterin einer Kinderfußschule in MĂŒnchen, erklĂ€rt im Apothekenmagazin „Baby und Familie, dass die Einlagen in Kinderschuhen sogar eher dafĂŒr sorgen, dass die Muskulatur im Fuß der Kleinen schlapper wird und die vorherrschenden Probleme bestehen bleiben.

Ebenfalls sind es die Forscher der medizinischen UniversitĂ€t in Wien, die Einlagen eher fĂŒr kontraproduktiv halten. Diese fĂŒhren eine Studie fĂŒr FĂŒĂŸe von Drei- bis SechsjĂ€hrigen durch. Karen Janker erklĂ€rte weiter, dass generell nicht zu frĂŒh von Fußfehlstellungen gesprochen werden sollte, da ĂŒberhaupt erst ab dem vierten Lebensjahr abgeschĂ€tzt werden könne, ob eine Fehlstellung vorliegt. Doch sofern die Fußprobleme gesichert sind, so rĂ€t die Expertin zu einer neuen Behandlungsmethode, die „Spiraldynamik“ bezeichnet wird. Neben den FĂŒĂŸen stĂ€rkt sie den gesamten Körper. Deutschlandweit wird diese Behandlungsmethode bereits bei ein paar hundert Anbieter praktiziert.

Auch fĂŒr die Kinder ist diese Behandlungsmethode sehr viel angenehmer als die lĂ€stigen Einlagen in den Kinderschuhen. Diese werden von den Kleinen oftmals als störend empfunden und verursachen gelegentlich sogar Druckstellen. SelbstverstĂ€ndlich mögen die Kinder dann nur ungern laufen und spielen.

Mit Möchspfeffer zum erfĂŒllten Kinderwunsch

24. September 2011 Keine Kommentare
moenchspfeffer 300x173 Mit Möchspfeffer zum erfĂŒllten Kinderwunsch

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer ist eine Pflanze, die bevorzugt an feuchten Stellen rund ums Mittelmeer wĂ€chst. Der Strauch erreicht eine Höhe von mehreren Metern. In den BlĂŒten des Mönchspfeffers reifen pfefferartige Körner heran. Diese Körner werden zu medizinischen Zwecken herangezogen. Mönchspfeffer ist fĂŒr seine regulierende Wirkung bei prĂ€menstruellen Störungen, bei Beschwerden in den Wechseljahren und bei Zyklusstörungen bekannt.

Es gibt verschiedene Ursachen fĂŒr das Ausbleiben einer Schwangerschaft. Wie so oft, spielen die Hormone einer Frau eine wichtige Rolle, damit es mit der Schwangerschaft klappt. Weicht ein Wert ab, kann es sein, das trotz vieler BemĂŒhungen keine Schwangerschaft zustande kommen kann, weil sich kein befruchtetes Ei in der Schleimhaut einnisten kann. Frauen die unter prĂ€menstruellen Beschwerden (Brustspannen, allgemeine Erschöpfung) leiden, haben hĂ€ufig einen erhöhten Prolaktinspiegel. Prolaktin ist das Hormon, welches das Wachstum der MilchdrĂŒsen wĂ€hrend der Schwangerschaft verursacht. WĂ€hrend der Stillzeit reguliert es die Milchproduktion. Bei nicht-schwangeren Frauen verhindert ein zu hoher Prolaktinanteil im Blut einen Eissprung und somit eine Schwangerschaft. Mönchspfeffer reduziert das Prolaktin und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwangerschaft entsteht, weil ein Eisprung ermöglicht wird.

Ein weiterer Grund fĂŒr das Ausbleiben einer Schwangerschaft kann ein Mangel an Gelbkörperhormonen (Progesteron) sein. Diese werden von der GebĂ€rmutter gebraucht, um in der zweiten ZyklushĂ€lfte eine stabile GebĂ€rmutterschleimhaut zu bilden, in der sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann und somit eine Schwangerschaft entsteht. Stress, aber auch andere Faktoren können zu einer erhöhten AusschĂŒttung von Gelbkörperhormonen fĂŒhren. Mönchspfeffer steigert die Bildung von Progesteron. Es bildet sich eine gesunde und stabile Schleimhaut in der GebĂ€rmutter, in der sich ein befruchtetes Ei einnisten kann.

Wenn ein Eisprung stattfindet, dieses Ei dann befruchtet wird und sich in einer gesunden, dicken Schleimhaut einnisten kann, steht einer erfolgreichen Schwangerschaft schon fast nichts mehr im Weg. Mönchspfeffer kann sowohl in Tablettenform, als auch zu einem Tee zubereitet eingenommen werden. Als mögliche Nebenwirkungen werden Hautrötungen und –ausschlag genannt. Außerdem kann es zu verstĂ€rktem Brustspannen kommen. In diesem Fall sollte das Medikament abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, um ĂŒber weitere Maßnahmen zu sprechen.

Schwangerschaft: Niedriger Blutdruck ist gefÀhrlich

22. September 2011 Keine Kommentare
2126022193 08ce060f1e m Schwangerschaft: Niedriger Blutdruck ist gefÀhrlich

cc by G u i d o/flickr

Ein weit verbreitetes Problem wĂ€hrend der Schwangerschaft ist ein niedriger Blutdruck. Oftmals ist nur die Rede davon, dass ein zu hoher Blutdruck wĂ€hrend der Schwangerschaft schlecht fĂŒr die Gesundheit ist. Denn wenn der Blutdruck regelmĂ€ĂŸig steigt, ist auch die Gefahr fĂŒr einen Herzinfarkt sehr viel höher. Allerdings stellt gerade fĂŒr werdende MĂŒtter ein zu niedriger Blutdruck eine Gefahr dar. Denn in einem solchen Fall ist die Sauerstoffversorgung von Gehirn, Herz und auch anderen Organen ist dann nur sehr langsam und kann das ungeborene Kind dann gefĂ€hrden.

Von einem niedrigen Blutdruck in der Schwangerschaft sind sehr zierliche und junge Frauen besonders hĂ€ufig betroffen. Dabei sind die Symptome oftmals zweideutig. Zu schaffen machen den Betroffenen Herzrasen, MĂŒdigkeit, Reizbarkeit, AngstgefĂŒhle und Schwindel. Ebenfalls gehören oftmals auch Durchblutungsstörungen dazu, die sich in kalten HĂ€nden und FĂŒĂŸen und in GĂ€hnzwĂ€ngen Ă€ußern. Die Ursachen dafĂŒr sind aber ganz unterschiedlich. Bereits seit ihrer Geburt haben besonders schlanke und junge MĂŒtter die Veranlagung fĂŒr den niedrigen Blutdruck geerbt. Allerdings können auch zu viel Stress und zu wenig Bewegung zu dieser sogenannten Hypotonie fĂŒhren. DarĂŒber hinaus bedingt auch die hormonelle Umstellung den niedrigen Blutdruck wĂ€hrend der Schwangerschaft. Denn dadurch kommt es zu einem langsameren Blutkreislauf.

Dem Wachstum des Kindes wird durch die Hypotonie geschadet. Ebenfalls erhöhen die damit einhergehenden SchwindelgefĂŒhle die Gefahr von StĂŒrzen, die mit schweren Verletzungen von Mutter und Kind einhergehen können. Aus diesem Grund sollte der Blutdruck wĂ€hrend einer Schwangerschaft immer im Auge behalten werden. Gleiches gilt bei Blutverlust, da dieser eng mit dem Blutdruck einhergeht. Wer an Hypotonie leidet, der sollte viel trinken. Denn auf diese Weise wird der Wasser-Salz-Gehalt im Körper ausgeglichen.

Online-Spiele: Tipps fĂŒr Eltern

14. September 2011 Keine Kommentare
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cc by jeff_golden/flickr

Oftmals betrachten Eltern es mit großer Sorge, wenn ihre Kinder im Internet Spiele spielen. Sicherlich ist dies keine unbegrĂŒndete Sorge. Doch sofern Eltern ein paar Regeln dabei beachten ist es ein Leichtes, dass das SpielvergnĂŒgen wirklich sicher ist.

Wichtig ist, dass die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder im Zuge des Online-Spiels keine persönlichen Daten von sich preisgeben. Die Initiative Deutschland sicher im Netz erlĂ€utert, dass die Nutzer bei den meisten Titeln die im Internet angeboten werden einen Namen und ein Passwort wĂ€hlen mĂŒssen. Hierbei ist es besonders wichtig, dass gerade bei Kindern darauf geachtet wird, dass der gewĂ€hlte Name weder RĂŒckschlĂŒsse auf das Alter, auf das Geschlecht noch auf den Namen zulĂ€sst. Die Eltern sollten ihren Kindern darĂŒber hinaus eine neutrale E-Mail-Adresse einrichten.

Den Angaben zufolge mĂŒssen die Eltern dann misstrauisch werden, wenn bei den Spielen, die online angeboten werden, weitere Daten angegeben werden mĂŒssen. Zu diesen zĂ€hlen zum Beispiel das Alter, die Telefonnummer oder auch die Adresse. Diese Angaben, sofern sie Pflicht sind, sind gegebenenfalls Anzeichen dafĂŒr, dass es sich bei dem Anbieter um einen unseriösen handelt. Ebenfalls ist Vorsicht geboten bei den Spielen in sozialen Netzwerken. Da diese in der Regel die Daten aus dem persönlichen Profil des Nutzers abrufen. Die Initiative warnt davor, dass gerade die Kinder hier sehr viel ĂŒber sich preisgeben.

Sofern die Kinder eine Konsole fĂŒr die Online-Spiele verwenden, haben die Eltern eine zusĂ€tzliche Schutzmöglichkeit. Die neueren GerĂ€te aus der heutigen Zeit bieten eine eigene Kindersicherungsfunktion. Diese macht es möglich, dass zum Beispiel Einstellungen vorgenommen werden können, die besagen wie lange die Kinder einen bestimmten Titel spielen dĂŒrfen. Welcher Titel fĂŒr Kinder welchen Alters geeignet ist, können die Eltern im Internet auf der Übersicht auf der Internetseite der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung nachlesen.

Kinder mĂŒssen die Natur erleben

7. September 2011 Keine Kommentare
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cc by Mario Spann/flickr

FĂŒr Kinder ist es besonders wichtig, dass sie raus aus der Wohnung und rein in die Natur kommen. Hierzu gehört im Matsch spielen, RegenwĂŒrmer und Vögel beobachten und Gewitter in den Bergen erleben. Gerade Kinder brauchen diese sinnlichen Erfahrungen mit einer lebendigen Natur. Die RĂŒckkehr in die Natur ist ein ganz entscheidender Schritt voran zu einer komplett gesunden Entwicklung von Kindern.

Hierzu ist nun ein Buch im Beltz-Verlag in deutscher Übersetzung vom Hirnforscher Prof. Gerald HĂŒther erschienen. Es soll DenkanstĂ¶ĂŸe fĂŒr eine ökologische Bildungs- und Erziehungsreform geben. Damit angesprochen werden sollen Eltern, UmweltschĂŒtzer, Lehrer, Politiker, Architekten und Unternehmer. Der amerikanische Journalist und Umweltaktivist hat die Beobachtung gemacht, dass das Band zwischen den Kindern und der Natur zerrissen ist. In diesem Zusammenhang spricht er von einer Natur-Defizit-Störung. Er erklĂ€rt, dass dieser Naturverlust dazu fĂŒhrt, dass Kinder körperliche und seelische Störungen erleiden. Seine Aussage untermauert er mit dem Verweis auf die Vielzahl von ĂŒbergewichtigen Jungen und MĂ€dchen oder auch den hyperaktiven SchĂŒlern mit der Aufmerksamkeitsstörung. In diesen FĂ€llen setzt der Autor des Buches auf die heilenden KrĂ€fte der Natur durch Erleben, SpĂŒren mit allen vorhandenen Sinnen in der freien Natur. Der direkte Kontakt der Kinder mit der Natur stĂ€rke laut seiner Aussage das SelbstwertgefĂŒhl, die Persönlichkeit und auch die intellektuelle LeistungsfĂ€higkeit. DarĂŒber hinaus gehe nur derjenige, der schon frĂŒh eine enge Beziehung zur Natur aufbaue auch als Erwachsener respektvoll und auch schĂŒtzend mit der Natur um.

Auch wenn sich Eltern oftmals denken, dass BaumhĂ€user und HĂŒtten im Wald hier kaum möglich sind. Jedoch muss dieses auch nicht die Art der Umsetzung sein. Kinder sehen die Natur sehr viel anders als die Erwachsenen. Bereits eine kleine Ansammlung von BĂ€umen ist fĂŒr sie bereits ein Wald, eine kleine PfĂŒtze ist fĂŒr sie ein Biotop, unter einem Stein wimmelt es nur so vor KĂ€fern und es lĂ€sst sich das Leben von Eichhörnchen sogar von der HaustĂŒr aus beobachten. Eltern sollten mit ihren Kindern also raus in die Natur gehen und sich genau umschauen. Kinder haben Spaß am Wandern, am Zelten und an nĂ€chtlichen AusflĂŒgen. Sie Staunen auch ĂŒber kleine Dinge und erkunden die Natur so auf ihre ganz eigene Weise. Allerdings haben sie nur dann die Möglichkeit dazu, wenn die Eltern ihnen diese geben.