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Grippeimpfung ist auch bei Kindern sinnvoll

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cc by rosmary/flickr

Während der Grippe-Saison, von Dezember bis April, erkranken jedes Jahr tausende Menschen an der Grippe. Laut Schätzungen sind zehn bis zwanzig Prozent der Weltbevölkerung betroffen. Oftmals erwischt es auch die Kleinen. Auch wenn schwere Verläufe der Krankheit bei Kindern eher selten sind, können sie dennoch auftreten. Aus diesem Grund raten die Experten zur Impfung. Da das Immunsystem der kleinen Kinder noch nicht so stark ausgebildet ist, ist bei den Kleinen wie auch bei den ältern Patienten ein erhöhtes Risiko für Komplikationen gegeben. Beispielsweise kann es im Verlauf der Krankheit zu einer Lungenentzündung oder zu einer bakteriellen Zweitinfektion kommen.

Die Grippe ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege beim Menschen. Ausgelöst werden kann sie bereits bei kleinsten Tröpfchenmengen, da es hochansteckend ist. Schon beim Sprechen, beim Niesen oder bei direktem Kontakt kann es übertragen werden. Gerade Kinder spielen und toben miteinander ganz ohne an Erkrankungen zu denken. Eine Studie hat ergeben, dass rund 45 Prozent der kleinen Patienten, die aufgrund einer Influenza, so der lateinische Ausdruck, intensivmedizinisch behandelt werden mussten, unter keiner Vorerkrankung litten. Dies zeigt deutlich, dass auch gesunde Kinder eine Komplikation im Verlauf der Erkrankung entwickeln können. Daher sollten auch gesunde Kinder geimpft werden. Wer ein chronisch krankes Kind hat, der darf auf gar keinen Fall eine Impfung versäumen. Denn dort ist die Gefahr von Komplikationen sehr viel höher als bei einem gesunden Kind. Die Grippeviren verändern sich von Jahr zu Jahr ständig. Daher ist es wichtig in jedem Jahr erneut zur Impfung zu gehen, damit der neu angepasste Impfstoff die Kleinen vor der Grippe immunisiert.

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