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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet

26. Juni 2014 Keine Kommentare

Obwohl die Zahl der Kinder, die im Stra√üenverkehr verletzt oder gar get√∂tet werden, r√ľckl√§ufig ist, kann von einer Entwarnung noch lange nicht die Rede sein. 2012 wurden 29 320 Kinder im Stra√üenverkehr verletzt, eine Zahl, die immer noch zu hoch ist. Viele dieser Unf√§lle k√∂nnte verhindert werden, wenn ein paar einfache Regeln befolgt werden.

Zun√§chst nehmen Kinder den Stra√üenverkehr anders war als Erwachsene. Sie k√∂nnen gefahren nicht richtig einsch√§tzen, versch√§tzen sich bei der Geschwindigkeit der Autos und reagieren mangels Erfahrung im Stra√üenverkehr manchmal zu sp√§t oder falsch. Besonders gef√§hrdet sind vor allem Radfahrer, doch auch Kinder, die zu Fu√ü unterwegs sind, werden oft in einen Unfall verwickelt. Viele Unf√§lle mit Kindern k√∂nnten oft verhindert werden, wenn die Autofahrer umsichtiger sind. So tr√§gt zum Beispiel gem√§√üigtes Fahren in Stadtbereichen dazu bei, viele Unf√§lle zu verhindern. Durch eine solche Fahrweise ergibt sich zwar ein h√∂herer Spritverbrauch, doch Kinder werden so leichter erkannt und der Autofahrer kann noch rechtzeitig abbremsen, bevor ein Ungl√ľck geschieht. Kleine Kinder, die im Auto mitgenommen werden, sollten auf jeden Fall durch einen passenden Kindersitz gesichert werden und immer auf dem R√ľcksitz des Fahrzeuges Platz nehmen.

DE The Road Usage Lab MR 6 image 140604 Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet

Auch der Autoreifenhersteller Michelin hat sich mit dem Thema befasst und eine Aufklärungskampagne gestartet, die sich damit befasst wie die richtige Autoausstattung Unfälle verhindern kann. Richtige Reifen zum Beispiel haben darauf einen großen Einfluss, da sie das richtige Haftungsvermögen des Autos auf dem Asphalt gewähren.

Besonders wichtig ist auch die Ausbildung der kleinen Radfahrer. F√ľr das Fahrrad wird zwar kein F√ľhrerschein ben√∂tigt, eine Ausbildung mit abschlie√üender Pr√ľfung ist trotzdem sinnvoll. Viele Schulen bieten mittlerweile eine Verkehrserziehung f√ľr Radfahrer an. Dort lernen Sie die Verkehrsregeln k√∂nnen und erfahren auch, wie Sie sich in kritischen Situationen zu verhalten haben. Ein sehr wichtiger Punkt ist der Helm. Zwar besteht in Deutschland keine Pflicht zum Tragen eine Fahrradhelms, trotzdem ist es sinnvoll, das kleine Kinder sofort an dieses lebensrettende Teil zu gew√∂hnen. Ein weiterer Punkt ist die Benutzung von Radwegen, die konsequent benutzt werden sollten. Kinder bis 8 Jahre m√ľssen dar√ľber hinaus den Gehweg benutzen, bis 10 Jahren d√ľrfen Sie einen Gehweg benutzen. Die Verkehrssicherheit des Fahrrads muss regelm√§√üig von einem Erwachsenen √ľberpr√ľft werden. Vor allem auf die Beleuchtung ist zu achten. Diese macht nat√ľrlich nur dann Sinn, wenn das Kind sie auch benutzt, wobei die Erwachsenen ebenfalls Aufkl√§rungsarbeit leisten k√∂nnen.

Milupa milumil 2 gibt es jetzt in einer neuen Verpackung

2. Oktober 2012 Keine Kommentare

Inhalt “sponsored by Milupa”
Endlich mal eine praktische Verpackung!
Milupa scheint mit dem Easypack ja eine echte Neuerung erfunden zu haben. Ich selbst habe drei Kinder, und ich wei√ü wie es ist, wenn das Baby hungrig zu schreien beginnt und man erstmal ein Fl√§schchen zubereiten muss. Die Nahrung soll ja stets frisch f√ľr die jeweilige Mahlzeit zubereitet werden. Ich kenne M√ľtter, die haben bereits zwei oder drei Fl√§schchen komplett mit Milchpulver und Wasser zu stehen und w√§rmen die bei Bedarf nur auf. Mir ist das aber gar nichts, nicht umsonst gibt es die Empfehlung mit dem Frisch-Zubereiten. Bakterien k√∂nnen sich so n√§mlich stark vermehren und beim Baby zu Erkrankungen f√ľhren. Nein danke.
Tja, was tun, wenn Baby laut schreit? Mit jeder Sekunde wird man selbst unruhiger und hektischer. Baby beruhigen und gleichzeitig die Flasche f√ľllen? Fehlanzeige.
Nun ist es m√∂glich, mit nur einer Hand alle Arbeitsg√§nge zu erledigen. Einh√§ndig die Packung √∂ffnen, einh√§ndig das Pulver auf den Dosierl√∂ffel schaufeln und -tata- einh√§ndig das Pulver abstreifen! Dann einfach in die Flasche und mit Wasser auff√ľllen.
Nicht nur das √Ėffnen geht total einfach, am besten finde ich den gro√üen Rand zum Abstreifen des Portionierl√∂ffels. Da hat ein Produktentwickler doch echt mal weiter gedacht – super!

Ich habe die Nahrung gleich ausprobiert. Bisher hatten wir auch Milumil, aber in der herkömmlichen Faltschachtel. Die musste geöffnet werden, dann war da noch der Beutel, den man mittels Schere aufschneiden musste. Das ist nun vorbei. Meinem Baby schmeckt es weiterhin, aber ich als Mama bin nun viel entspannter bei der Zubereitung.
Im √úbrigen wollen jetzt auch die Geschwister beim Fl√§schchen machen helfen. Meine Gro√üe mit ihren f√ľnf Jahren brauchte gleich beim ersten Versuch keine Hilfe von mir. Ich h√§tte zwar auch mit dem Baby auf dem Arm super eingreifen k√∂nnen, falls die gro√üe Schwester es doch nicht so hinbekommen sollte. Brauchte ich aber nicht.
Ich w√ľrde es toll finden, wenn nicht nur Milupa milumil 2 in dieser Verpackung angeboten werden w√ľrde, sondern auch die Anfangs- bzw. Prenahrung und Milupa milumil 1 im Easypack zu haben w√§re.
Aufpassen sollte man jedoch unbedingt mit dem Wasser. Wenn das Baby unruhig auf dem Arm ist, kann es heiße Wasserspritzer geben. Bitte die Flasche auf eine Armlänge Abstand stellen und dann erst das abgekochte Wasser hinzugeben. So kann das Kind nicht versehentlich an den Wasserbehälter stoßen und sich dadurch weh tun.
Alles in allem denke ich aber, das Milupa hier eine super Idee hatte. Jetzt muss nur noch ein Fläschchen erfunden werden, dass ich mit einer Hand ordnungsgemäß verschließen kann.

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Deutsche Kinder immer dicker und steifer

23. Dezember 2011 Keine Kommentare
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cc by bodytel/flickr

Es zeichnet sich ein trauriger Trend ab. Die deutschen Kinder werden immer dicker, sie bewegen sich viel zu wenig und haben zudem oftmals fr√ľher Koordinationsschwierigkeiten und dies trotz aller Bem√ľhungen um gesundheitliche Aufkl√§rung. Das Beispiel der Oberhausener Kinder verdeutlicht dies eindrucksvoll. Die √Ąrzte stellen in den Jahren 2009 und 2010 bei bereits circa einem Viertel der Kinder eine Einschr√§nkung der Koordination des K√∂rpers fest. Zwischen diesen Jahren ist eine leichte Zunahme von 23,6 Prozent auf 26,4 Prozent zu verzeichnen. Dabei sind die Jungen deutlich h√§ufiger betroffen als die M√§dchen. Bei den Jungen stellen die √Ąrzte bei nur 65 Prozent keinen Befund fest, wohingegen 82 Prozent der M√§dchen befundfrei sind. Die Grundlage zu diesem Ergebnis bildet die Analyse der Ergebnisse der j√§hrlichen Schuleingangsuntersuchungen.

Es ist sogar so, dass die Mediziner bei 14 Prozent der untersuchten Kinder in Oberhausen mehrfache Einschr√§nkungen feststellten. Neben der K√∂rperkoordination war sogar die Auge-Hand-Koordination eingeschr√§nkt. Diese ist besonders wichtig f√ľr den Einstieg in die Schule. Auff√§llig war, dass diese Beobachtungen zwischen den verschiedenen Stadtteilen stark variieren. Dar√ľber hinaus fiel auf, dass sich der Besuch eines Kindergartens oder einer Kindertagesst√§tte positiv auf die k√∂rperliche und geistige Bewegungsf√§higkeit auswirkt. So zeigt sich vor allem bei der Auge-Hand-Koordination, dass bei den Kindern, die keine Kita besucht haben oder nur kurzzeitig da waren, mehr als die H√§lfte der Kinder St√∂rungen zeigten. Vom Jahr 2009 auf das Jahr 2010 stieg die Zahl der √ľbergewichtigen Kinder auf 12 Prozent an. Dabei lag der Anteil der Kinder mit bereits krankhaftem √úbergewicht im Jahr 2010 bei 6 Prozent. H√§ufiger Probleme mit √úbergewicht haben die Kinder mit Migrationshintergrund. Hier sind es vor allem die Jungen.

Kinder ‚Äď Morgenmuffel nicht antreiben

16. Dezember 2011 Keine Kommentare
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cc by MicGloWal/flickr

Wie es sie unter uns Erwachsenen gibt, gibt es sie auch unter den Kindern: Die Morgenmuffel. Diese Kinder wollen morgens absolut nicht aufstehen, sie weigern sich oder weinen gar. F√ľr alle Beteiligten wird ein solcher Morgen zu einer echten Belastungsprobe. Selbstverst√§ndlich ist es nicht verwunderlich, dass die Eltern regelm√§√üig verzweifeln.

Die Gr√ľnde daf√ľr, warum Kinder morgens nur sehr schlecht aus dem Bett kommen, k√∂nnen sehr unterschiedlich und vielf√§ltig sein. Zum einen kann dies daran liegen, dass ein grunds√§tzliches Schlafdefizit beim Kind vorherrscht. Zum anderen kann es jedoch auch so sein, dass es bestimmte Gr√ľnde daf√ľr gibt, dass das Kind nicht gerne in den Kindergarten oder die Schule gehen m√∂chte. Hin und wieder ist es auch so, dass der Zeitplan f√ľr die Kinder am Morgen einfach zu eng gesteckt ist, oder dass die Eltern selber Morgenmuffel sind und schlechte Stimmung verbreiten.

Es gibt keine schnellen Tricks daf√ľr, die Eltern anwenden k√∂nnen, damit das Kind, das morgens partout nicht aufstehen m√∂chte, gerne aufsteht, die sie anwenden k√∂nnen. Diplom-Psychologe Hermann Scheuerer-English, von der Bundeskonferenz f√ľr Erziehungsberatung, r√§t dazu, dass die Eltern f√ľr die schlechte Laune des Kindes Verst√§ndnis zeigen und den anf√§nglichen Widerstand des Kindes zulassen, ohne dass sie sich davon anstecken lassen. Dar√ľber hinaus sollten Eltern darauf achten, dass am Morgen ausreichend Zeit zum Aufwachen und zur Organisation zur Verf√ľgung steht. Zudem sollten sie ihr Kind keinesfalls genervt antreiben, sondern eher ruhige Anweisungen geben. Oftmals hilft es auch, wenn sich jedes Familienmitglied selber eingesteht, dass das Aufstehen am Morgen nicht immer sch√∂n ist. Sollten Probleme im Kindergarten oder in der Schule die Ursache f√ľr das schlechte Aufstehen sein, so sollten Eltern diesem unbedingt nachgehen.

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Asthma bei Kindern

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

Asthma bei Kindern 300x200 Asthma bei Kindern

Asthma bei Kindern - flickr/Ernst Vikne

Bei Asthma sind charakteristische Symptome wie beispielsweise anfallartige Atemnot, Husten sowie Kurzatmigkeit, pfeifende oder brummende Atemger√§usche sowie ein Engegef√ľhl im Brustkorb, zu h√∂ren sowie zu beobachten. Die Symptome entstehen aufgrund einer verkrampften Bronchial-Muskulatur, einer angeschwollenen Bronchial-Schleimhaut sowie vermehrter Schleimbildung. Dadurch kommt es zu eingeengten Atemwegen, eingeschr√§nkter Lungenfunktion und behinderter Atmung.

Bei Jugendlichen und Kindern wird eine Asthma-Erkrankung in vier unterschiedliche Schweregrade eingeteilt. Kriterien f√ľr die individuelle Beurteilung sind beispielsweise die H√§ufigkeit sowie Intensit√§t der Symptome und die aktuelle Lungenfunktion.
Bei Kleinkindern beziehungsweise Säuglingen gelten etwas andere Diagnostik-Kriterien. Es wird besonders auf die Anzahl der Episoden (typische Atemgeräusche innerhalb sechs Monate Frist) geachtet und darauf, ob beispielsweise Anzeichen einer erhöhten Allergie-Bereitschaft bei dem jeweiligen Kind oder innerhalb der Familie auftreten (wie zum Beispiel Neurodermitis) und ob es bereits innerhalb der Familie schon Asthma-Erkrankungen gab.

Bis dato haben medizinische Forscher nicht feststellen k√∂nnen, welche Ursachen letztendlich zu ‘Asthma bronchiale’ f√ľhren. Es ist jedoch bekannt, dass gewisse Gene einen bestimmten Einfluss auf ein Asthma-Risiko aus√ľben. Manche bereits bestehenden allergischen Erkrankungen wie beispielsweise Nahrungsmittel- oder Pollenallergien beg√ľnstigen den Ausbruch von ‘Asthma bronchiale’. Bei Heuschnupfen kann der sogenannte Etagenwechsel (√ľbergreifen vom Nasen-/Rachenraum auf Bronchien/Lunge) ausschlaggebend sein. Auch manche Umwelteinfl√ľsse (im Besonderen Tabakrauch, aber ebenso Tierhaare sowie Reinigungsmittel) k√∂nnen einen ung√ľnstigen Einfluss nehmen.

Die Asthma-Behandlung von Kindern wird normalerweise zwischen medikamentösen sowie nicht-medikamentösen Maßnahmen kombiniert. Die Dosis der Wirkstoffe ist abhängig vom Schweregrad sowie vom Alter des jeweiligen Kindes.
Eine spezielle Therapie-Form ist die Untertage-Klimatherapie (Spel√§otherapie). In Bergwerken sowie Naturh√∂hlen kommen die speziellen klimatischen Bedingungen zu tragen, um allgemeine Atemwegs-Erkrankungen und im Besonderen ‘Asthma bronchiale’ beziehungsweise chronische Bronchitis effektiv zu behandeln. Die Stollen verf√ľgen √ľber eine Temperatur von etwa f√ľnf Grad Celsius, bei einer Luftfeuchtigkeit von maximal 98 Prozent. Die eingeatmete reine Luft wird auf 37 Grad Celsius erw√§rmt, wodurch die Luftfeuchtigkeit auf etwa zwanzig Prozent sinkt. Die nun trockene Luft entzieht dem K√∂rpergewebe Wasser, sodass die Atemwege wieder frei werden. Die Luftfeuchtigkeit sowie die K√ľhle beruhigen den Entz√ľndungs-Prozess innerhalb der Atemwege und l√∂sen die Sekrete und vereinfachen das Leben mit Asthma.

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