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Vornamen richtig vergeben

3. August 2011 Keine Kommentare
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cc by tiarescott/flickr

Gerade in unserer heutigen Gesellschaft werden die Namen, die Eltern ihren Sprösslingen geben, immer fragwürdiger. Die Kreativität kennt hier kaum Grenzen. Vor allem auch zum Schutz der Kinder, denn niemand möchte Störenfried oder gar Ungewollt heißen. In Deutschland gibt es daher ganz bestimmte Regeln, an die sich alle werdenden Eltern bei der Vergabe der Vornamen halten müssen.

Die beliebtesten Namen im vergangenen Jahr waren Leon und Mia. Außerdem wurden in den letzten Jahren immer mehr internationale und vor allem auch sehr kreative Vornamen für die Kleinen ausgesucht. Gerade sind es auch die Stars und Sternchen, die diesem Trend nur zu gerne folgen, wenn sie ihn nicht sogar selber ausgelöst haben. Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, dass die Sprösslinge der Schönen und Reichen „Apple“ oder „Brooklyn“ heißen. Was die Namenwahl des eigenen Nachwuchses angeht gibt es in Deutschland speziell einige Vorschriften, die einzuhalten sind. Unter diesen Vorschriften fällt, dass niemand Namen wie beispielsweise Graf oder auch Comtesse auswählen darf, da dieses Titel sind. Genauso gestaltet es sich mit Namen die aus religiöser Sicht schwierig sind. So zum Beispiel Christus oder auch Judas. Darüber hinaus muss aus dem Namen des Kindes unbedingt auch das Geschlecht ganz deutlich hervorgehen. Daher müssen den Namen Kai oder Luca Zweitnamen beigefügt werden. So könnte für Kai beispielsweise der Name Kai Uwe beigefügt werden und für Luca wäre ein Luca Maria vollkommen in Ordnung. Trotzdem kann der Zweitname problemlos unabhängig vom Erstnamen ausgewählt werden. Bei aller Kreativität sollten Eltern immer bedenken, dass ihre Sprösslinge den Namen, den sie ihnen geben, ihr Leben lang tragen werden. Daher ist es mehr als sinnvoll gut zu überlegen und von all zu viel Kreativität Abstand zu nehmen. Denn wohl kein Elternteil wünscht es sich, dass das eigene Kind gehänselt wird.

Wenn der Name zum Verhängnis wird

11. Mai 2011 Keine Kommentare

Vor allem sind es die Schauspieler, die immer und überall im Mittelpunkt des Geschehens stehen möchten und die volle Aufmerksamkeit auf sich richten wollen. Wohl für niemanden ist dies eine Überraschung oder Neuheit. Leider sind dieses ehrgeizige Verhalten und der Konkurrenzkampf inzwischen auch auf die kleinen Sprösslinge der Stars übergegangen. Immer häufiger kommt es dazu, dass sich die Promis in Sachen Namensgebung ihrer Kinder gegenseitig übertrumpfen wollen. Fast nach dem Motto „Je verrückter, desto besser“ vergeben sie die neusten Kreationen in Bezug auf die Namen.

Beispiele für abgedrehte Namen gibt es sehr viele. So tauften Nicole Kidman und ihr Keith Urban ihre erste Tochter auf den Namen Sunday Rose. Damit verdeutlichten sie der Welt, dass auch Wochentage als durchaus ernst zu nehmende Namen angesehen werden können. Ihr zweites Kind hatte da mehr Glück und wurde Faith genannt. Nicolas Cage benannte seinen Sohn nach Superman, sodass er bereits seit seiner Geburt Kal-El gerufen wird. Auch Geri Halliwall reihte sich in die Riege der Promis ein, die ihre Kinder Namen gaben, die zum Fürchten sind. So taufte sie ihre Kleine auf den Namen Bluebell Madonna. Ebenfalls musste die Welt feststellen, dass Michael Jackson und sein Bruder Jermaine sehr einfallsreich waren. So bekamen die beiden Söhne des King of Pop denselben Namen wie der Vater: Michael Jackson. Sein erstgeborener Sohn wird allerdings nur noch Prince gerufen und sein zweitgeborener Sohn hört auf den Namen Blanket. Das Kind von Jermaine Jackson bekam den Namen Jermajesty. Dies ist eine Mischung aus dem Namen des Vaters und Majestät.

Auch in Deutschland gibt es den ein oder anderen Promi, der seinen Kindern Namen gibt, die sie zu potentiellen Mobbingopfern macht. Sohn heißt der Sohn von Verona Pooth, San Diego, und auch die Ochsenknecht-Sprösslinge Jimi Blue, Wilson Gonzalez und Cheyenne Savannah fallen mit ihren Namen aus der Reihe.

Deutlicht wird hier, dass mittlerweile alle Bezeichnungen, von Blumen, Tiernamen und Städten als Babynamen verwendet werden können. Doch trotzdem sollten sich die werdenden Eltern, auch wenn es sich um Promis handelt, sehr gut darüber nachdenken, dass alleine schon ein Name genügt, damit das Kind zu ein potentiellen Opfer von Mobbing werden kann.

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