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Archiv für die Kategorie ‘Konsolen & Internet’

Touring Club

22. August 2012 Keine Kommentare

Der TCS, der Touring Club Schweiz, veröffentlicht auf seiner Seite ein freundliches Video zur Verkehrssicherheit von Kindern in der Schweiz. Im Eingangstrailer werden die Betrachter des Videos von zwei netten jungen Mädchen begrüßt. In Französisch und in Deutsch. In der dreisprachigen Schweiz fehlt dazu eigentlich noch Italienisch.


Ines aus dem französischsprachigen Vaduz und Yasmin aus Zürich leiten das Video und kündigen ein kleines Quiz zur Verkehrssicherheit an.
Nach Ablauf dieses Vorspannes kann der Betrachter auf das Video klicken und wird dann auf eine Facebook-Seite des TCS geleitet.
Allerdings scheint der Browser Firerfox mit dem Sicherheitszertifikat dieser TCS-Facebookseite Probleme zu haben, denn er weigerte sich aus Sicherheitsgründen, das darin enthaltene Video abzuspielen. Erst ein Start im Internet Explorer machte das weitere Ansehen möglich.

Im folgenden Video stellte nun die deutschsprachige Yasmin aus Zürich 5 Fragen zur Verkehrssicherheit von Kindern auf dem Schulweg. Die erste Frage ging um das Verhalten von Kindern am Zebrastreifen. Drei Antworten stehen zur Auswahl. Die nächste Frage dreht sich um das Verhalten des Autofahrers, wenn Kinder an einem Zebrastreifen stehen. Dann folgte eine Frage über den Schulweg und wie dieser einem Kind am besten gezeigt werden kann. Die vierte Frage befasste sich mit dem Velo-Fahren. Warum ist es für ein Kind schwierig im Straßenverkehr nach links abzubiegen und die fünfte und letzte Frage befasste sich mit der Bekleidung für Schulkinder auf dem Schulweg.
Die sympathische Yasmin gab bei richtiger Beantwortung dann auch immer ein „Daumen hoch“ zur Belohnung. Der TCS wies darauf hin, dass für jeden zehnten Teilnehmer an dem Video ein Vorschulkind eine Sicherheitsweste erhalte. Zu guter Letzt wurde der Betrachter noch aufgefordert über die Facebook-Applikation weitere Freunde zu dem Quiz einzuladen.

Der TCS ist mit 1,6 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub der Schweiz und bietet seinen Mitgliedern viele Hilfen im Bereich der Mobilität in der Schweiz und im Ausland. So beinhaltet eine Mitgliedschaft im TCS eine Pannenhilfe rund um die Uhr, Rabatte für den Treibstoff bei bestimmten Tankstellen und viele andere Vergünstigungen rund um das Auto, aber auch auf der Reise, beim Einkauf und sogar im Sportbereich.

Mobbing im Netz ist ein groĂźes Problem

25. November 2011 Keine Kommentare
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cc by Magnet 4 Marketing dot Net/flickr

Kinder, die im Internet unterwegs sind, lieben die sozialen Netzwerke. Allerdings sehen sie sich hier nun mit Problemen konfrontiert, die sie bisher nicht kannten. Allerdings gilt dies nicht nur fĂĽr die Kinder. Genauso mĂĽssen sich auch die Eltern und die Lehrer auf diese neue Situation einstellen und passend reagieren.

Schon lange ist der Umgang mit sozialen Netzwerken für Kinder, Jugendliche und auch junge Erwachsene selbstverständlich. Der Norton Online Familiy Report 2011 hat nun festgestellt, dass aktuell 96 Prozent der unter 30-Jährigen Facebook, StudiVZ und Co benutzen. Schon jeder dritte Nutzer hat mehr als 200 Kontakte in seiner digitalen Freundesliste. Schon lange ist es nicht mehr so, dass nur Freundschaften bei Facebook & Co gepflegt werden, sondern auch Feindschaften. Diese bahnen sich ihren Weg aus der realen in die virtuelle Welt. So werden die sozialen Netzwerke verbreitet auch für Mobbing-Attacken verwendet. Dabei attackieren sich die Schüler nicht nur gegenseitig, sondern hetzen auch gegen unliebsame Lehrer. Das sogenannte Cybermobbing führt genau wie das Mobbing in der realen Welt zu ernstzunehmenden psychischen Störungen. In ganz extremen Fällen fühlen sich die Kinder und Jugendlichen so sehr überfordert und unter Druck gesetzt, dass Selbstmordgedanken aufkommen. Gut ist hier, wenn sich die Sprösslinge an ihre Eltern wenden können, um sich ihnen vertrauensvoll zu öffnen. Dadurch beschäftigen die Folgen des Cybermobbing prompt die Polizei, die Psychologen und die Gerichte. Daher ist es mehr als notwendig, wenn Eltern ihre Kinder so gut es geht vor dieser Gefahr schützen. Hierzu gehört auch, dass sie ihre Kinder schrittweise an den richtigen Umgang mit dem Internet heran führen. Da dies leider jedoch noch nicht vor Mobbing-Attacken schützt, sollten Eltern ihren Kindern immer mal wieder über die Schulter schauen, wenn sie ihre Zeit vor dem Computer verbringen. Vor allem sollten sie einen engen Kontakt zu ihrem Kind pflegen, damit ihnen eventuelle Veränderungen direkt auffallen und sie dementsprechend handeln können.

Kinder und Internet – erklären statt verbieten

18. November 2011 Keine Kommentare
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cc by Sean MacEntee/flickr

Das Landesmedienzentrum empfiehlt allen Eltern die Gespräche statt den Verboten. Denn so können sie ihre Kinder vor den Gefahren, die im Internet auf sie lauern, schützen. Der Direktor des Zentrums, Wolfgang Kraft, erklärte vor dem Beginn des Kongresses „Medienkompetenz gemeinsam stärken, dass es das Allerwichtigste sei, mit den Kindern im Gespräch zu bleiben und sie so auf ihrem Weg durch das Internet zu begleiten. Denn das Aussprechen von Geboten gestaltet sich sehr schwierig, da die Kinder diese sehr gerne sehr geschickt umgehen.

Vielmehr sollten sich die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern an den Computer setzen und ihnen dann anhand von Beispielen erklären, warum sie beispielsweise nicht möchten, dass die Kleinen pornografische Seiten besuchen. Wichtig dabei ist, dass man den Kindern klarmacht, warum man etwas nicht möchte und was genau daran für sie belastend sein kann. Laut Kraft ist es hoffnungslos einen Zehnjährigen vom Internet auszusperren, da er Wege finden wird einen Zugang zu bekommen. Die Kinder und die Jugendlichen surfen nicht nur am PC zuhause, sondern sie gehen auch bei Freunden oder über mobile Geräte ins Internet. Die Handys müssen heute nur einen WLAN-Zugang und einen eingebauten Browser haben. All dies geschieht komplett außerhalb der Kontrolle der Eltern.

Besser ist es daher, wenn die Eltern ihre Kinder schrittweise mit dem Medium Internet vertraut machen. Dabei geht es keinesfalls nur um Gefahren, sondern auch um die immensen Chancen, die sich durch das World Wide Web eröffnen. Wichtig ist nur, dass man gut darauf vorbereitet ist. Gleiches gilt auch für die sozialen Netzwerke wie zum Beispiel Facebook. Allerdings kommen an dieser Stelle wieder neue Gefahren hinzu. So beispielsweise der offene Umgang mit sensiblen Daten.

Online-Spiele: Tipps fĂĽr Eltern

14. September 2011 Keine Kommentare
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cc by jeff_golden/flickr

Oftmals betrachten Eltern es mit groĂźer Sorge, wenn ihre Kinder im Internet Spiele spielen. Sicherlich ist dies keine unbegrĂĽndete Sorge. Doch sofern Eltern ein paar Regeln dabei beachten ist es ein Leichtes, dass das SpielvergnĂĽgen wirklich sicher ist.

Wichtig ist, dass die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder im Zuge des Online-Spiels keine persönlichen Daten von sich preisgeben. Die Initiative Deutschland sicher im Netz erläutert, dass die Nutzer bei den meisten Titeln die im Internet angeboten werden einen Namen und ein Passwort wählen müssen. Hierbei ist es besonders wichtig, dass gerade bei Kindern darauf geachtet wird, dass der gewählte Name weder Rückschlüsse auf das Alter, auf das Geschlecht noch auf den Namen zulässt. Die Eltern sollten ihren Kindern darüber hinaus eine neutrale E-Mail-Adresse einrichten.

Den Angaben zufolge müssen die Eltern dann misstrauisch werden, wenn bei den Spielen, die online angeboten werden, weitere Daten angegeben werden müssen. Zu diesen zählen zum Beispiel das Alter, die Telefonnummer oder auch die Adresse. Diese Angaben, sofern sie Pflicht sind, sind gegebenenfalls Anzeichen dafür, dass es sich bei dem Anbieter um einen unseriösen handelt. Ebenfalls ist Vorsicht geboten bei den Spielen in sozialen Netzwerken. Da diese in der Regel die Daten aus dem persönlichen Profil des Nutzers abrufen. Die Initiative warnt davor, dass gerade die Kinder hier sehr viel über sich preisgeben.

Sofern die Kinder eine Konsole für die Online-Spiele verwenden, haben die Eltern eine zusätzliche Schutzmöglichkeit. Die neueren Geräte aus der heutigen Zeit bieten eine eigene Kindersicherungsfunktion. Diese macht es möglich, dass zum Beispiel Einstellungen vorgenommen werden können, die besagen wie lange die Kinder einen bestimmten Titel spielen dürfen. Welcher Titel für Kinder welchen Alters geeignet ist, können die Eltern im Internet auf der Übersicht auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen.

Der richtige Umgang mit dem Computer

20. Juli 2011 Keine Kommentare
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cc by Tim Morgan/flickr

In der heutigen Zeit gehören die Computer und das Internet längst zum Alltag der Kinder und Jugendlichen. Studien zufolge sind neun von zehn Teenager zwischen 12 und 19 Jahren jeden Tag oder zumindest mehrmals in der Woche online. Dabei verbringen sie mehr als die Hälfte der Zeit im Internet in sozialen Netzwerken oder auch in Chat- oder E-Mail-Programmen. Darüber hinaus spielt auch mehr als jeder dritte der Jugendlichen mehrmals in der Woche Computerspiele.

Sehr vielen Eltern fällt die Beurteilung darüber sehr schwer, ob ihr Kind oder ihre Kinder den Computer und das Internet noch in einem gesunden Maße benutzen. Ebenfalls wissen viele Eltern auch nicht, wie sie am besten mit ihren Sprösslingen über die Computernutzung sprechen sollen. Die Broschüre „Online sein mit Maß und Spaß“, herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), gibt den Eltern alltagstaugliche Hinweise und auch grundlegende Informationen zu Computerspielen und den verschiedenen sozialen Netzwerken und deren Gefahren. Im Speziellen richtet sich die Broschüre an die Eltern deren Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind. Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, erklärt, dass dies zwar genau das Alter sei, in dem sich die Jugendlichen nicht mehr von ihren Eltern kontrollieren lassen wollen, jedoch sei es trotzdem sehr wichtig, dass es genaue Absprachen gebe, an die sich alle Parteien halten. In diesem Zusammenhang geht es vor allem auch darum, dass Regeln über die Dauer getroffen werden, in der die Jugendlichen den Computer und das Internet nutzen dürfen. Diese Vereinbarungen sollten unbedingt gemeinsam getroffen und besprochen werden. Im Anschluss daran sollten sie vor allem konsequent durchgesetzt werden. Auf diese Weise helfen die Eltern ihren Kindern dabei, selbstverantwortlich mit dem Internet umzugehen.