FĂĽr kleine Sonnenanbeter: Der UV-Schutz, der in der Kleidung steckt

1. Juli 2010 Keine Kommentare

Sommer – Sonne – Sonnenbrand, eine leider zu oft zutreffende Reihenfolge. Denn unserem Drang nach natürlichem Licht, stehen nun mal die krebserzeugenden UV-Strahlen gegenüber. Und die darf man, je nach Hauttyp, ungeschützt nur kurze Zeit genießen. Also heißt das Motto: eincremen. Doch nicht immer sind Cremes praktisch und nicht jeder verträgt sie. Welche andere Schutz-Möglichkeitengibt es?

Ob Kinder, Wassersportler oder Sonnenanbeter – das Problem mit dem ständigen Eincremen haben alle. Mal werden Stellen des Körpers vergessen oder nach dem Baden der Schutz nicht erneuert – oder es treten Allergien gegen den kosmetischen Sonnenschutz auf. Gerade bei Kindern kann ungenügender UV-Schutz große Folgen haben. Denn bei ihnen ist der körpereigene Schutz vor Sonnenbrand noch nicht voll ausgebildet. Die Folge: 80 Prozent ihrer Lebens-UV-Strahlendosis nehmen Menschen bis zum 18. Lebensjahr auf. Deshalb gelten alle Vernunftsregeln zum Sonnenbaden für Kinder noch viel eher als für Erwachsene, erklärte uns Stefan vom Internetportal bornforsports.de

„Wenn man an das Eincremen denkt, sind spezielle Kinderschutzsonnenmittel zu empfehlen. Sie sollten parfümfrei sein und mineralische Lichtfilter enthalten, da diese die UV-Strahlung gleich reflektieren. Noch besser für Kinder sind aber UV-Schutzmützen, -T-Shirts und –Hosen und sogar -Socken. Die sind wärmeregulierend und luftdurchlässig und haben einen UV-Schutzfaktor bis zu 80 – Das schafft keine Creme. Da müssen sich die Eltern am Strand auch nicht ständig Sorgen machen, ob das Kind noch ausreichend eingecremt ist“

Für alle Sonnenanbeter gilt: kosmetischer Schutz ist niemals 100-prozentig, auch Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor können die Haut nicht vollständig vor UV-Strahlung schützen. Also muss man entweder in den Schatten oder die Haut und den Kopf durch Kleidung schützen, sagt Stefan vom Internetportal bornforsports.de:

„Textiler Schutz ist die beste Vorsorge gegen Sonnenbrand und Hautkrebs. Wichtig ist aber, dass die Kleidung speziell zum Schutz vor UV-Strahlen gefertigt wurde. Denn z.B. normale Baumwoll-T-Shirts erreichen nie den höchsten Lichtschutzfaktor 50+. Der bedeutet 99%-igen Schutz vor UV-Strahlen. Deshalb wird UV-Schutz-Kleidung aus dichten, festen Materialien wie Polyamid oder Polyester gemacht. Die schützen am
besten, sind leicht und angenehm zu tragen.“

Also, bevor Sie das nächste Mal wieder vergessen die Ohren einzuschmieren – lieber gleich ein UV-SchutzmĂĽtze aufsetzen, denn die Haut vergisst nichts.