Migrationshintergrund – Kinder seltener in der Betreuung

30. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Kinder, die unter drei Jahren alt sind und einen Migrationshintergrund haben, werden auffällig seltener in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Tagesmutter betreut als die Kinder im selben Alter und ohne Migrationshintergrund. Die Betreuungsquote der unter 3 Jahre alten Kinder mit Migrationshintergrund lag laut Statistischem Bundesamt zum Stichtag am 1. März 2011 bei nur 14 Prozent. Mehr als doppelt so hoch war sie mit 30 Prozent bei den gleichaltrigen Kindern ohne Migrationshintergrund. Bei der Betreuungsquote wird der Anteil der Kinder in Kindertagesbetreuungen gemessen, bezogen auf alle Kinder einer Bevölkerung. Dabei lag die Quote bei den Kindern im Alter unter drei Jahren in Deutschland bei insgesamt etwas mehr als 25 Prozent. Ein Kind hat dann einen Migrationshintergrund, wenn mindestens ein Elternteil, egal ob Vater oder Mutter aus dem Ausland stammt. Dabei spielt die Staatsangehörigkeit keinerlei Rolle.

Die Betreuungsquote von Kindern mit diesem Hintergrund und im Alter zwischen drei bis fünf Jahren lag mit 85 Prozent zudem deutlich unter der Quote der Kinder ohne den Migrationshintergrund. Der durchschnittliche Wert der Quote aller Kinder in dieser Altersgruppe lag bei 93 Prozent. Werden diese Zahlen mit denen der beiden Vorjahre verglichen, so fällt auf, dass die Betreuungsquote bei den unter 3-jährigen Kindern gestiegen ist. Dies sowohl bei den Kindern mit als auch ohne Migrationshintergrund. Zwischen 2009 und 2011 ist die Betreuungsquote bei Kindern zwischen drei und fünf Jahren weitgehend konstant geblieben. Die Gründe für diese Differenz in den Werten zwischen den Kindern mit Migrationshintergrund und die Kinder ohne diesen Hintergrund können ganz vielfältig und verschiedenen sein.

Deutsche Kinder immer dicker und steifer

23. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Es zeichnet sich ein trauriger Trend ab. Die deutschen Kinder werden immer dicker, sie bewegen sich viel zu wenig und haben zudem oftmals früher Koordinationsschwierigkeiten und dies trotz aller Bemühungen um gesundheitliche Aufklärung. Das Beispiel der Oberhausener Kinder verdeutlicht dies eindrucksvoll. Die Ärzte stellen in den Jahren 2009 und 2010 bei bereits circa einem Viertel der Kinder eine Einschränkung der Koordination des Körpers fest. Zwischen diesen Jahren ist eine leichte Zunahme von 23,6 Prozent auf 26,4 Prozent zu verzeichnen. Dabei sind die Jungen deutlich häufiger betroffen als die Mädchen. Bei den Jungen stellen die Ärzte bei nur 65 Prozent keinen Befund fest, wohingegen 82 Prozent der Mädchen befundfrei sind. Die Grundlage zu diesem Ergebnis bildet die Analyse der Ergebnisse der jährlichen Schuleingangsuntersuchungen.

Es ist sogar so, dass die Mediziner bei 14 Prozent der untersuchten Kinder in Oberhausen mehrfache Einschränkungen feststellten. Neben der Körperkoordination war sogar die Auge-Hand-Koordination eingeschränkt. Diese ist besonders wichtig für den Einstieg in die Schule. Auffällig war, dass diese Beobachtungen zwischen den verschiedenen Stadtteilen stark variieren. Darüber hinaus fiel auf, dass sich der Besuch eines Kindergartens oder einer Kindertagesstätte positiv auf die körperliche und geistige Bewegungsfähigkeit auswirkt. So zeigt sich vor allem bei der Auge-Hand-Koordination, dass bei den Kindern, die keine Kita besucht haben oder nur kurzzeitig da waren, mehr als die Hälfte der Kinder Störungen zeigten. Vom Jahr 2009 auf das Jahr 2010 stieg die Zahl der übergewichtigen Kinder auf 12 Prozent an. Dabei lag der Anteil der Kinder mit bereits krankhaftem Übergewicht im Jahr 2010 bei 6 Prozent. Häufiger Probleme mit Übergewicht haben die Kinder mit Migrationshintergrund. Hier sind es vor allem die Jungen.

Kinder – Morgenmuffel nicht antreiben

16. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Wie es sie unter uns Erwachsenen gibt, gibt es sie auch unter den Kindern: Die Morgenmuffel. Diese Kinder wollen morgens absolut nicht aufstehen, sie weigern sich oder weinen gar. Für alle Beteiligten wird ein solcher Morgen zu einer echten Belastungsprobe. Selbstverständlich ist es nicht verwunderlich, dass die Eltern regelmäßig verzweifeln.

Die Gründe dafür, warum Kinder morgens nur sehr schlecht aus dem Bett kommen, können sehr unterschiedlich und vielfältig sein. Zum einen kann dies daran liegen, dass ein grundsätzliches Schlafdefizit beim Kind vorherrscht. Zum anderen kann es jedoch auch so sein, dass es bestimmte Gründe dafür gibt, dass das Kind nicht gerne in den Kindergarten oder die Schule gehen möchte. Hin und wieder ist es auch so, dass der Zeitplan für die Kinder am Morgen einfach zu eng gesteckt ist, oder dass die Eltern selber Morgenmuffel sind und schlechte Stimmung verbreiten.

Es gibt keine schnellen Tricks dafür, die Eltern anwenden können, damit das Kind, das morgens partout nicht aufstehen möchte, gerne aufsteht, die sie anwenden können. Diplom-Psychologe Hermann Scheuerer-English, von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, rät dazu, dass die Eltern für die schlechte Laune des Kindes Verständnis zeigen und den anfänglichen Widerstand des Kindes zulassen, ohne dass sie sich davon anstecken lassen. Darüber hinaus sollten Eltern darauf achten, dass am Morgen ausreichend Zeit zum Aufwachen und zur Organisation zur Verfügung steht. Zudem sollten sie ihr Kind keinesfalls genervt antreiben, sondern eher ruhige Anweisungen geben. Oftmals hilft es auch, wenn sich jedes Familienmitglied selber eingesteht, dass das Aufstehen am Morgen nicht immer schön ist. Sollten Probleme im Kindergarten oder in der Schule die Ursache für das schlechte Aufstehen sein, so sollten Eltern diesem unbedingt nachgehen.

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Semestergebühren können beim Kindergeld voll angerechnet werden

9. Dezember 2011 Keine Kommentare
52699951 395b706fa4 m Semestergebühren können beim Kindergeld voll angerechnet werden

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Für die erwachsenen Kinder bedeutet das Kindergeld in diesem Jahr noch einmal Stress. Dies vor allem dann, wenn sie eigenes Geld verdienen. Die Einkommensgrenze, dass in diesem Jahr noch an das Kindergeld gekoppelt ist, fällt ab 2012 weg. Wer das Kindergeld in diesem Jahr nicht verspielen möchte und sich das Extra vom Staat sichern will, der muss in diesem Jahr noch einmal einen letzten Kassensturz machen und dabei ganz genau rechnen.

An Einkünften und Bezügen dürfen erwachsene Kinder maximal 8004 Euro erhalten haben, damit sie noch einen Anspruch auf das Kindergeld, auf Kinderfreibeträge und die daran gekoppelten Steuervorteile haben. Jeder, der das Kindergeld für ein studierendes Kind beantragt, der kann die Semestergebühren voll abziehen, da sie als ausbildungsbedingten Mehrbedarf gezählt werden. Kürzlich hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Gebühren nicht als Mischkosten aus dem öffentlichen und dem privaten Bereich gelten. Auch dann nicht, wenn der Studierende als Gegenleistung ein privat nutzbaren Vorteil, beispielsweise ein Semesterticket im Öffentlichen Nahverkehr, hat. Die Begründung lautet hier, dass die Studenten keinerlei Wahl dabei haben, ob sie nun Semestergebühren bezahlen oder nicht. Jeder Studierende muss die Gebühren in voller Höhe bezahlen, wenn er studieren möchte. Dadurch sind sie auch als voller Mehraufwand geltend zu machen.

Ebenfalls haben erwachsene Kinder, die sich in einer Ausbildung befinden, einen Anspruch auf das Kindergeld. Dies bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs. Laut der Arbeitsagentur ist eine Berücksichtigung ab dem Monat möglich, in dem sich das Kind ernsthaft um einen Ausbildungsplatz bemüht und dies nachweist. Dabei ist unerheblich, ob dies aus einer Erwerbstätigkeit heraus geschieht oder nicht. Das Kindergeld wird bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs solange gezahlt, bis die Einkünfte und Bezüge die Grenze von 8004 Euro nicht überschreiten.

Kult ohne Ende: Raumschiff Enterprise

7. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Die Enterprise Crew - flickr/JoshBerglund19

Wir schreiben das Jahr – nein, nicht 2200, sondern 1966. Erstmals flimmert eine Serie namens „Star Trek“ in den USA über die Bildschirme, die mit ihrer unverkennbaren Titelmelodie 1972 unter dem Namen „Raumschiff Enterprise“ auch die deutschen Fernseher erreicht. Die von Gene Roddenberry erschaffene Serie brachte es zunächst nur auf zwei Staffeln und nicht die besten Quoten, so dass die Einstellung drohte. Eine Briefkampagne der rasch wachsenden Fangruppen rettete Star Trek noch in eine dritte Staffel, dann jedoch war zunächst einmal Schluss. Der Kult um die Enterprise nahm allerdings gerade erst seinen Anfang, denn Star Trek gewann mit den Jahren eine der größten und aktivsten Fangemeinden. Die Verehrung der Trekker oder Trekkies genannten Fans nimmt manchmal fast religiöse Züge an; selbst die NASA zollte den Fans Tribut und benannte eines ihrer Shuttles Enterprise.

Die nächsten Generationen
Pläne für eine zweite Serie wurden immer wieder verworfen; im Jahre 1979 kam schließlich der erste Kinofilm mit der ursprünglichen Crew heraus. Weitere Filme folgten, und 1987 schließlich gab es die zweite Fernsehserie, „The Next Generation“, deren Besatzung auch auf der Kinoleinwand das Ruder übernahm. Weitere Serien waren Deep Space Nine, Voyager und zu guter Letzt Enterprise. Nach deren Ende und dem zunächst letzten Kinofilm Nemesis von 2002 wurde es ruhiger um Star Trek.

Der Kult lebt weiter

Die riesige Fangemeinde und das umfangreiche Merchandising von Büchern und Comics über Spiele bis hin zu Uniformen und Phasern hielt den Kult um die sechs Fernsehserien (einschließlich der hierzulande relativ unbekannten Animated Series) mit sagenhaften 726 Folgen und die bis dato zehn Filme jedoch immer am Leben. Star Trek hat nach eigenem Bekunden viele echte Wissenschaftler und Erfinder inspiriert – so verdanken wir die Entwicklung des Handys den Kommunikatoren aus Star Trek. 2009 kam es zu einem Neustart, als der bislang letzte und erfolgreichste Kinofilm ganz neue Fans erreichen konnte mit modernsten Effekten und einer neuen Besetzung für die alte Crew um Kirk und Spock. Für 2013 ist die Fortsetzung geplant, die in die nächste Dimension eintreten wird – 3D. Und so scheint es, als flöge die Enterprise noch eine ganze Weile durch die unendlichen Weiten des Weltraums – ein Kult um die Serie der 60er ohne Ende!

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