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Artikel Tagged ‘Computer’

Der richtige Umgang mit dem Computer

20. Juli 2011 Keine Kommentare
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cc by Tim Morgan/flickr

In der heutigen Zeit gehören die Computer und das Internet lĂ€ngst zum Alltag der Kinder und Jugendlichen. Studien zufolge sind neun von zehn Teenager zwischen 12 und 19 Jahren jeden Tag oder zumindest mehrmals in der Woche online. Dabei verbringen sie mehr als die HĂ€lfte der Zeit im Internet in sozialen Netzwerken oder auch in Chat- oder E-Mail-Programmen. DarĂŒber hinaus spielt auch mehr als jeder dritte der Jugendlichen mehrmals in der Woche Computerspiele.

Sehr vielen Eltern fĂ€llt die Beurteilung darĂŒber sehr schwer, ob ihr Kind oder ihre Kinder den Computer und das Internet noch in einem gesunden Maße benutzen. Ebenfalls wissen viele Eltern auch nicht, wie sie am besten mit ihren Sprösslingen ĂŒber die Computernutzung sprechen sollen. Die BroschĂŒre „Online sein mit Maß und Spaß“, herausgegeben von der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA), gibt den Eltern alltagstaugliche Hinweise und auch grundlegende Informationen zu Computerspielen und den verschiedenen sozialen Netzwerken und deren Gefahren. Im Speziellen richtet sich die BroschĂŒre an die Eltern deren Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sind. Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung, erklĂ€rt, dass dies zwar genau das Alter sei, in dem sich die Jugendlichen nicht mehr von ihren Eltern kontrollieren lassen wollen, jedoch sei es trotzdem sehr wichtig, dass es genaue Absprachen gebe, an die sich alle Parteien halten. In diesem Zusammenhang geht es vor allem auch darum, dass Regeln ĂŒber die Dauer getroffen werden, in der die Jugendlichen den Computer und das Internet nutzen dĂŒrfen. Diese Vereinbarungen sollten unbedingt gemeinsam getroffen und besprochen werden. Im Anschluss daran sollten sie vor allem konsequent durchgesetzt werden. Auf diese Weise helfen die Eltern ihren Kindern dabei, selbstverantwortlich mit dem Internet umzugehen.

Der richtige Umgang mit dem Internet

27. Februar 2011 Keine Kommentare
one laptop per child Der richtige Umgang mit dem Internet

Der richtige Umgang mit dem Internet soll gelernt sein.

FĂŒr die gerade heranwachsende Generation gehören Computer, Internet und Handys schon lange zum Alltag dazu. In der Schule wird der Zugang zum Netz vorausgesetzt, es muss recherchiert werden, Hausaufgaben werden ausgedruckt und teilweise wissen die SchĂŒler sogar mehr ĂŒber den PC als ihre Lehrer.

Doch die Informationsflut aus dem Netz bietet nicht nur Vorteile, sondern auch Gefahren: ein Großteil der angebotenen Seiten sind jugendgefĂ€hrdend. Dazu muss der Nachwuchs noch nicht einmal aktiv auf eine Website geklickt haben, denn diese öffnen sich dank der Pop-Up-Funktion von selbst. Laut einer Umfrage sind deshalb 60 Prozent der Eltern dazu bereit, zum Schutz ihrer Kinder eine Filtersoftware, eine Kindersicherung fĂŒrs Internet, zu installieren. Doch der gute Wille allein hilft nicht. Denn von diesen 60 Prozent setzen nur 14 Prozent das Vorhaben auch wirklich in die Tat um.

Dabei wĂ€re es doch so einfach: Der Informationsdienst „Schau hin!“ veröffentlich auf der eigenen Internetseite diverse Tipps und Tricks, um die Kinder sicher surfen zu lassen. Zum Beispiel eignet sich fĂŒr Kinder ein eigenes, sicheres Benutzerkonto auf dem Computer und eine -vom Administrator, also den Eltern, extra eingerichtete- Startseite. Anstelle von Google oder anderen Suchmaschinen lassen sich hier zum Beispiel die Kindersuchmaschinen blindekuh.de oder fragfinn.de einrichten.

Auch die Einrichtung einer kindgerechten Favoritenleiste und Mailadresse, unter elterlicher Aufsicht, ist nĂŒtzlich. Die Kinder sollten auf jeden Fall davor gewarnt werden, zu viele persönliche Daten im Netz preiszugeben. Auch die Mailadresse sollte nicht den kompletten Namen enthalten.

FĂŒr die Eltern gilt: Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand der Technik und lassen Sie sich nicht von Ihrem Kind ĂŒberholen.

Eltern setzen auf Filter-Software bei Web-Nutzung der Kinder

14. Januar 2011 Keine Kommentare
Kind im Internet by wikimedia Nevit Eltern setzen auf Filter Software bei Web Nutzung der Kinder

cc by wikimedia/ Nevit

Seinen Kindern einen vernĂŒnftigen Umgang mit den neuen Medien beizubringen, ist enorm wichtig, denn man kontrolliert damit nicht nur eine FreizeitbeschĂ€ftigung der Kleinen, sondern vermittelt ihnen Kompetenzen fĂŒr die Zukunft. So ist es fĂŒr Eltern außerordentlich wichtig, dass sie sich selbst mit dem Medium Internet vertraut machen um besser auf die Kinder achten zu können.

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der EU setzt jedes vierte Elternpaar in Deustchland Filter-Software ein um den Internetzugang fĂŒr die Kinder entsprechend zu beschrĂ€nken. Damit liegt Deutschland ĂŒber dem EU-weiten Durchschnitt: Jeder Dritte sperrt so fĂŒr Kinder manche Websites.

FĂŒhrend sind dabei die Briten, bei denen die HĂ€lfte aller Eltern auf Filter-Software setzt, hinten landete hingegen RumĂ€nien, wo nur 9% auf diese Methode setzen. Die Computerprogramme sind jedoch nur ein Bestandteil: So bleiben in der EU 58% der MĂŒtter und VĂ€ter in der NĂ€he, wenn das Kind surft und 70% sprechen mit ihren Kindern ĂŒber die Nutzung.

Sifteo: Bauklötze treffen auf PC

7. Januar 2011 Keine Kommentare

Kinder sind meist von technischen Spielereien noch mehr fasziniert als wir Erwachsenen. So wundert man sich immer wieder, wie schnell sie hier ZusammenhĂ€nge und neue Methoden lernen. Seit langem gibt es Lernspiele fĂŒr den PC, doch dabei sitzen die Kinder natĂŒrlich wieder vor dem Bildschirm.

Ein neues Spielesystem, das momentan der Renner auf der Comsumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist, vereint klassische Bauklötze mit dem heimischen Computer und macht so Spielen am Tisch wieder attraktiver.

„Sifteo“ nennt sich das System, das aus mehreren kleinen Klötzchen besteht. Auf diesen werden die Aufgaben abgebildet und durch Drehen oder BerĂŒhren reagieren sie individuell aufeinander. Vor allem Puzzle- und Lernspiele stehen dabei im Fokus.

Am besten sieht man es sich im Folgenden einmal selbst an. Zum Spielen braucht man aber immer noch einen PC, der dann ĂŒber einen Wireless-Stick die Daten ĂŒbertrĂ€gt. Das Spiel selbst findet auf den Klötzchen statt. Zu haben ist Sifteo zunĂ€chst nur in den USA, wird aber wohl auch schon bald seinen Weg zu uns finden.

Onlinespiele: Darauf sollten Eltern achten

19. November 2010 Keine Kommentare
Onlinegame Farmville by flickr See ming Lee Onlinespiele: Darauf sollten Eltern achten

cc by flickr/ See-ming Lee

Onlinespiele sind ohne Frage auf dem Vormarsch und nicht nur auf viele Erwachsene, sondern natĂŒrlich auch auf die Kinder ĂŒben sie eine große Faszination aus. Eltern sollten sich unbedingt mit diesem Thema auseinandersetzen und mit ihren Kindern darĂŒber sprechen. Dies hilft den Eltern nicht nur die Spiele der Kinder zu kontrollieren und sie zu beschĂŒtzen, sondern bringt einander auch nĂ€her, da man Interesse an dem Tun der Kleinen zeigt.

ZunĂ€chst einmal sollten die Spiele fĂŒr die Kinder altersgerecht sein. Bei Onlinespielen gibt es meist noch keine AltersbeschrĂ€nkung, da die USK diese fast ausschließlich fĂŒr Spiele auf DVD oder CD vergibt. Eltern mĂŒssen sich also die Spiele selbst ansehen um festzustellen, ob sie geeignet sind.

Die meisten Spiele sind in ihrer Grundfunktion kostenlos. Will man jedoch Erweiterungen haben oder sich auf eine bestimmte Weise verbessern, kostet dies in vielen FĂ€llen. Eltern sollten also zusammen mit den Kinder entscheiden, ob Geld fĂŒr solche Extras ausgegeben werden darf und wenn ja, wie viel.

Der Zeitfaktor ist ein weiterer wichtiger Punkt. In den Spielen wird man meist nur richtig gut, wenn man lange und hĂ€ufig spielt. ZwischenstĂ€nde können nicht abgespeichert werden und nicht selten hat man das GefĂŒhl andere Mitstreiter im Stich zu lassen, wenn man einfach so geht. Feste Zeiten, die das Kind vor dem Bildschirm sitzen darf sind demnach wichtig. Das Zeitfenster muss kontrolliert werden.

Auch ĂŒber Chatfunktionen sollte man mit seinen Kindern sprechen. Man weiß nie, wer am anderen Ende der Chatpartner ist. Daher mĂŒssen Kinder und Eltern besonders vorsichtig sein und die Kleinen mĂŒssen wissen, dass sie keine persönlichen Daten wie Adresse usw. austauschen sollen. Gibt es Probleme sollen die Kinder das GefĂŒhl haben, es jederzeit ihren Eltern sagen zu können.

Weitere Tipps und auch ein paar Regeln und eine Check-Liste, woran Eltern kindgerechte Spiele erkennen, findet man zum Beispiel auf der Homepage der Aktion „Schau Hin!“. Ein gutes neues Projekt ist zum Beispiel „Baobab“, ein Onlinespiel, in dem Eltern und Kinder gemeinsam agieren.