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Artikel Tagged ‘Computerspiele’

Onlinepreis „Goldener Spatz“: Kinder-Jury gesucht!

28. Januar 2011 Keine Kommentare
Kind am Computer by flickr Kevin Severud Onlinepreis „Goldener Spatz“: Kinder Jury gesucht!

cc by flickr/ Kevin Severud

In jedem Jahr findet in Gera und Erfurt das große Festival für Kinderfilm- und Fernsehprogramme statt. Inzwischen wird der „Goldene Spatz“ auch an Angebote für Kinder aus dem Webbereich verliehen. Und wer vergibt die Preise? Natürlich die Kinder selbst!

Hierfür werden für die Bereiche beste Website für Kinder und bestes Onlinespiel noch Jurymitglieder gesucht. Diese sollten zwischen 10 und 12 Jahre alt sein und fünf Tage Zeit haben sich durch alle möglichen Webseiten und Spiele zu klicken. Das Schöne ist, dafür bekommt man meist auch noch Schulfrei!

NatĂĽrlich mĂĽssen die Kinder sich auch etwas trauen, denn innerhalb der WebJury oder der OnlinespieleJury mĂĽssen sich die Teilnehmer auch gegenĂĽber den anderen durchsetzen und mit ihnen diskutieren. Die ganze Reise kostet keinen Cent. Der Preis wird von der Deutschen Kindermedienstiftung ĂĽbergeben und von zum Beispiel dem Ki.Ka oder SuperRTL unterstĂĽtzt.

Alle näheren Infos zur Teilnahme und zur Bewerbung findet ihr hier… Traut euch!

Sifteo: Bauklötze treffen auf PC

7. Januar 2011 Keine Kommentare

Kinder sind meist von technischen Spielereien noch mehr fasziniert als wir Erwachsenen. So wundert man sich immer wieder, wie schnell sie hier Zusammenhänge und neue Methoden lernen. Seit langem gibt es Lernspiele für den PC, doch dabei sitzen die Kinder natürlich wieder vor dem Bildschirm.

Ein neues Spielesystem, das momentan der Renner auf der Comsumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist, vereint klassische Bauklötze mit dem heimischen Computer und macht so Spielen am Tisch wieder attraktiver.

„Sifteo“ nennt sich das System, das aus mehreren kleinen Klötzchen besteht. Auf diesen werden die Aufgaben abgebildet und durch Drehen oder Berühren reagieren sie individuell aufeinander. Vor allem Puzzle- und Lernspiele stehen dabei im Fokus.

Am besten sieht man es sich im Folgenden einmal selbst an. Zum Spielen braucht man aber immer noch einen PC, der dann über einen Wireless-Stick die Daten überträgt. Das Spiel selbst findet auf den Klötzchen statt. Zu haben ist Sifteo zunächst nur in den USA, wird aber wohl auch schon bald seinen Weg zu uns finden.

Onlinespiele: Darauf sollten Eltern achten

19. November 2010 Keine Kommentare
Onlinegame Farmville by flickr See ming Lee Onlinespiele: Darauf sollten Eltern achten

cc by flickr/ See-ming Lee

Onlinespiele sind ohne Frage auf dem Vormarsch und nicht nur auf viele Erwachsene, sondern natürlich auch auf die Kinder üben sie eine große Faszination aus. Eltern sollten sich unbedingt mit diesem Thema auseinandersetzen und mit ihren Kindern darüber sprechen. Dies hilft den Eltern nicht nur die Spiele der Kinder zu kontrollieren und sie zu beschützen, sondern bringt einander auch näher, da man Interesse an dem Tun der Kleinen zeigt.

Zunächst einmal sollten die Spiele für die Kinder altersgerecht sein. Bei Onlinespielen gibt es meist noch keine Altersbeschränkung, da die USK diese fast ausschließlich für Spiele auf DVD oder CD vergibt. Eltern müssen sich also die Spiele selbst ansehen um festzustellen, ob sie geeignet sind.

Die meisten Spiele sind in ihrer Grundfunktion kostenlos. Will man jedoch Erweiterungen haben oder sich auf eine bestimmte Weise verbessern, kostet dies in vielen Fällen. Eltern sollten also zusammen mit den Kinder entscheiden, ob Geld für solche Extras ausgegeben werden darf und wenn ja, wie viel.

Der Zeitfaktor ist ein weiterer wichtiger Punkt. In den Spielen wird man meist nur richtig gut, wenn man lange und häufig spielt. Zwischenstände können nicht abgespeichert werden und nicht selten hat man das Gefühl andere Mitstreiter im Stich zu lassen, wenn man einfach so geht. Feste Zeiten, die das Kind vor dem Bildschirm sitzen darf sind demnach wichtig. Das Zeitfenster muss kontrolliert werden.

Auch über Chatfunktionen sollte man mit seinen Kindern sprechen. Man weiß nie, wer am anderen Ende der Chatpartner ist. Daher müssen Kinder und Eltern besonders vorsichtig sein und die Kleinen müssen wissen, dass sie keine persönlichen Daten wie Adresse usw. austauschen sollen. Gibt es Probleme sollen die Kinder das Gefühl haben, es jederzeit ihren Eltern sagen zu können.

Weitere Tipps und auch ein paar Regeln und eine Check-Liste, woran Eltern kindgerechte Spiele erkennen, findet man zum Beispiel auf der Homepage der Aktion „Schau Hin!“. Ein gutes neues Projekt ist zum Beispiel „Baobab“, ein Onlinespiel, in dem Eltern und Kinder gemeinsam agieren.