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Mit Möchspfeffer zum erfüllten Kinderwunsch

24. September 2011 Keine Kommentare
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Mönchspfeffer

Mönchspfeffer ist eine Pflanze, die bevorzugt an feuchten Stellen rund ums Mittelmeer wächst. Der Strauch erreicht eine Höhe von mehreren Metern. In den Blüten des Mönchspfeffers reifen pfefferartige Körner heran. Diese Körner werden zu medizinischen Zwecken herangezogen. Mönchspfeffer ist für seine regulierende Wirkung bei prämenstruellen Störungen, bei Beschwerden in den Wechseljahren und bei Zyklusstörungen bekannt.

Es gibt verschiedene Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft. Wie so oft, spielen die Hormone einer Frau eine wichtige Rolle, damit es mit der Schwangerschaft klappt. Weicht ein Wert ab, kann es sein, das trotz vieler Bemühungen keine Schwangerschaft zustande kommen kann, weil sich kein befruchtetes Ei in der Schleimhaut einnisten kann. Frauen die unter prämenstruellen Beschwerden (Brustspannen, allgemeine Erschöpfung) leiden, haben häufig einen erhöhten Prolaktinspiegel. Prolaktin ist das Hormon, welches das Wachstum der Milchdrüsen während der Schwangerschaft verursacht. Während der Stillzeit reguliert es die Milchproduktion. Bei nicht-schwangeren Frauen verhindert ein zu hoher Prolaktinanteil im Blut einen Eissprung und somit eine Schwangerschaft. Mönchspfeffer reduziert das Prolaktin und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwangerschaft entsteht, weil ein Eisprung ermöglicht wird.

Ein weiterer Grund für das Ausbleiben einer Schwangerschaft kann ein Mangel an Gelbkörperhormonen (Progesteron) sein. Diese werden von der Gebärmutter gebraucht, um in der zweiten Zyklushälfte eine stabile Gebärmutterschleimhaut zu bilden, in der sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann und somit eine Schwangerschaft entsteht. Stress, aber auch andere Faktoren können zu einer erhöhten Ausschüttung von Gelbkörperhormonen führen. Mönchspfeffer steigert die Bildung von Progesteron. Es bildet sich eine gesunde und stabile Schleimhaut in der Gebärmutter, in der sich ein befruchtetes Ei einnisten kann.

Wenn ein Eisprung stattfindet, dieses Ei dann befruchtet wird und sich in einer gesunden, dicken Schleimhaut einnisten kann, steht einer erfolgreichen Schwangerschaft schon fast nichts mehr im Weg. Mönchspfeffer kann sowohl in Tablettenform, als auch zu einem Tee zubereitet eingenommen werden. Als mögliche Nebenwirkungen werden Hautrötungen und –ausschlag genannt. Außerdem kann es zu verstärktem Brustspannen kommen. In diesem Fall sollte das Medikament abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, um über weitere Maßnahmen zu sprechen.