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Reisende Kinder lernen besser

11. Februar 2011 Keine Kommentare
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Schon in jungen Jahren lernen Kinder durchs Reisen. Photo: flickr/Chris P

Die Schulferien nutzen und in den Urlaub fahren, das hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die Psyche von Eltern und Kind, sondern fĂĽhrt auch noch dazu, dass der Nachwuchs leichter lernen kann.

Diesen Zusammenhang hat der Lernpsychologe und Hirnforscher Kristian Folta von der Universität Hildesheim in seinen Studien herausgefunden.

Selbst wenn sich Kinder später nur noch in Bruchstücken an die erlebten Reisen erinnern, bleiben die damals fremden Reize im Unterbewusstsein und fördern die Fähigkeit zu strukturieren.

Dieser Prozess entspricht dem typischen Lernenschema: Es werden im Kopf Schablonen angefertigt, mithilfe derer Kinder ihre erworbenen Sinneseindrücke einordnen können.

Ein Beispiel ist für Folta der Unterschied im Hausbau von anderen Kulturen. Diese sähen im Grunde alle aus wie das eigene, erst später werden Unterschiede erkannt. Wenn Kinder aber früh genug gezeigt bekommen haben, dass in Griechenland die Häuser weiß sind und in Afrika aus Lehm bestünden, bemerken sie diese Differenzen schneller.

Hier wirkt das besonders stark das Prinzip des emotionsbezogenen Lernens. Alles, was mit einer gewissen Begeisterung und Neugierde aufgenommen und nicht trocken am Schreibtisch vermittelt wird, treibt den Lernmotor an. Ein direktes Erlebnis ist prägender als das Anschauen in Bilderbüchern.

Dabei kommt es weniger auf den Standard des Hotelzimmers, die Länge der Flugstrecke oder die Qualität des Hotelessens an, sondern auf den Kulturschock. Dies stehe dann in einem direkten Zusammenhang zur Lernerfahrung, so Folta. Und dieser muss nicht interkontinental erfolgen, sondern ist bereits beim Unterschied Deutschland – Spanien oder Deutschland – Ungarn spürbar.

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Mit dem iPhone zum Lernerfolg

31. Januar 2011 Keine Kommentare
iphone 300x189 Mit dem iPhone zum Lernerfolg

cc by wikimedia

Das iPhone 5 ist der perfekte Begleiter für Unternehmer, Manager und Selbstständige. Es ersetzt den Kalender, den Taschenrechner, sogar die eigene Sekretärin. Aber auch die Kleinsten profitieren von sinnvollen und altersgerechten Applikationen.
Hier stellen wir Ihnen drei der beliebtesten Apps fĂĽr Kinder vor.

Kopfrechnen
Stets predigen wir davon, wie wichtig es sei, Matheaufgaben auch ohne Taschenrechner lösen zu können. (Wir selbst scheitern aber oft an den kleinsten Hürden.) Für Eltern und Kinder gleichermaßen eignet sich deshalb die Kopfrechnen-App. Hier müssen Rechenaufgaben verschiedener, auswählbarer Schwierigkeitsstufen gelöst werden. Hat man eine korrekte Lösung abgegeben, wird ein Teil eines verdeckten Bild gezeigt. Gewonnen hat man, wenn das gesamte Bild aufgedeckt wurde.

Warum?
Papa, warum stecken Strauße ihren Kopf in den Sand? Mama, warum knurrt mein Magen? Und warum haben auch Männer Brustwarzen? Es gibt kaum eine Frage, auf die die App „Warum?“ keine Antwort weiß. Als Elternteil kommt man dadurch nicht in die Verlegenheit, auf eine Frage mal keine Antwort zu wissen und das eigene Allgemeinwissen wird auch noch verbessert. Oder wissen Sie, wie Tränensäcke entstehen?

Die Kuh macht Muh
Für Kleinkinder ein großer Spaß: Tiere und Tiergeräusche, verpackt in einer bunten, einfach zu bedienenden App. Das Prinzip ist einfach, es werden Tiere gezeigt und ihre Geräusche wiedergegeben. So lernen Kinder, dass die Kuh keine Muh ist, sondern Muh macht, wie sich ein Elefant anhört und ob auch eine Maus Geräusche von sich gibt.

Trotz allerlei Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Nachwuchs beschäftigen können: Lassen Sie Ihr Kind und Ihr iPhone nicht unbeaufsichtigt.

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