Archiv

Artikel Tagged ‘Schulranzen’

Kindergesundheit: Schultaschen und Rucksäcke

23. Februar 2014 Keine Kommentare
wikimedia Volker06 300x236 Kindergesundheit: Schultaschen und Rucksäcke

cc by wikimedia / Volker06

Viel zu oft muss der kleine Rücken des Kindes zu schwer Last tragen. Denn auf dem Weg zur Schule ist der vollgepackte Schulranzen immer dabei. Federmappe, Hefte, Bücher, Trinkflasche und Pausenbrot. Ein zu großes Gewicht für das Kind, das zur Überbelastung oder Fehlstellungen der Wirbelsäule führen kann. Der Schulranzen begleitet unser Kind lange Jahre, deshalb sind schon beim Kauf auf wichtige Sicherheitskriterien zu achten:

PrĂĽfzeichen
Auf jeden Fall muss auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit geachtet werden. In Deutschland gilt für Schulranzen die DIN-Norm 58124. Das bedeutet der Schulranzen erfüllt alle wichtigen Sicherheitskriterien. Sowie Rückenpolsterung, Belastbarkeit, Regendichtheit, Tragekomfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Gerade im Straßenverkehr sind Kinder gefährdet, leider werden sie aufgrund ihrer Größe zu oft übersehen. Schnell kann ein Unglück passieren.

Reflektoren
FĂĽr die Sicherheit sind deshalb Reflektoren auf den Schulranzen wichtig. Sie erreichen den besten RĂĽckstrahlwert und die Kinder sind auch auf Distanz gut sichtbar.

Gewicht
Eine Schultasche muss nicht aus schwerem Material bestehen. Auch ein geringes Gewicht kann Stabilität garantieren. Mit eingepackten Utensilien sollte sie nicht mehr wie 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen.

RĂĽckenpolsterung
Der Schulranzen sollte am RĂĽcken anliegen und nicht ĂĽber die Schultern hinausragen. Ein ergonomisch geformter und gepolsterter Schulranzen ist fĂĽr das Kind angenehm und Druckstellen bleiben aus. Zudem wirkt es sich positiv auf die Haltung aus.

Tragegurte
Gute Schulranzen verfĂĽgen ĂĽber zwei gepolsterte und verstellbare Tragegurte. Sie sollten mindestens 4 cm Breite betragen und problemlos ĂĽber die Schultern zu streifen sein. Der Rand der Schulranzen darf nicht ĂĽber die Schulter hinausragen. Wichtig ist das er an mehreren Punkten am RĂĽcken anliegt.

Eine gute Idee ist auch eine Seitentasche: Sie vermeidet das Auslaufen der Trinkflasche im Innenraum des Ranzens.

Das Kind sollte beim Kauf des Schulranzens dabei sein, damit er gleich ‘anprobiert’ werden kann. Denn nur so können die Eltern sicher sein, dass der Schulranzen sicher und bequem sitzt.

Schulranzen im Test

20. April 2013 Keine Kommentare
wikimedia Röhmert 300x262 Schulranzen im Test

cc by wikimedia / Röhmert

Unsere Kinder brauchen gesundes Essen in der Schulkantine, gute Lehrer in den Klassenräumen und vieles mehr, um nur wenige Bedingungen für eine nachhaltige Bildung aufzuzählen. Genauso achten zuverlässige Eltern auch immer auf perfekte Bedingungen zu Hause, wie zum Beispiel auf eine gute Lernathmosphäre am Schreibtisch. Auch der Schulranzen darf nicht zu schwer sein und sollte gewisse Sicherheitsstandards erfüllen. Praktisch sollte er sein, sowie gut sitzen und irgendwie auch noch gut aussehen. Wie schwierig der Kauf eines Schulranzens sein kann, zeigte Öko-Test in einem Test über Schulranzen.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest Öko-Test fielen in den unterschiedlichen Rubriken sehr unterschiedlich aus. Beim Thema Tragekomfort beispielsweise gab es durchweg positive Ergebnisse zu verzeichnen. Besonders lobte die Stiftung, dass verschiedene Ranzenmodelle mittlerweile Beckengurte haben, die den Rücken beim Tragen entlasten. Die Deutsche Industrienorm in Bezug auf Schulranzen schreibt vor, dass eine bestimmte Anzahl von Leuchtreflektoren auf den Ranzen angebracht sein müssen, damit Autofahrer die kleinen Ranzenträger besser sehen können. Einige Modelle konnten nicht einmal diese Norm erfüllen veröffentlicht die Öko-Testreihe. Auch in der Kategorie Schadstofftest schnitten die meisten Modelle bedenklich schlecht ab. Einige der auf Schadstoffe getesteten Schulranzen enthielten Phtalat-Weichmacher, die, so vermutet man, hormonähnliche Wirkung entfalten. In Kinderspielzeug und Kinderküche seien diese schon länger verboten.

Das Ergebnis der zehn getesteten Schulranzen ist insgesamt als äußerst mangelhaft zu bezeichnen. Lediglich drei der zehn Testobjekte bekamen das Siegel befriedigend ausgestellt. Drei andere Modelle von Schulranzen wurden mit mangelhaft abgelehnt, so dass sechs der zehn geradeso als ausreichend beurteilt wurden.

Schadstoffe scheinen beim Kauf eines Ranzen wohl nicht vermeidbar zu sein. Eltern sollten daher vor allem darauf achten, dass der Tragekomfort mindestens befriedigend ist. Die Wirbelsäulen ihrer Kinder werden es ihnen danken.