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Kreditkarte fĂĽr Jugendliche

9. August 2011 Keine Kommentare

Kreditkarte 300x253 Kreditkarte fĂĽr Jugendliche

Kreditkarte fĂĽr Jugendliche

Wie Prepaid Kreditkarten das Einkaufen bei Jugendlichen erleichtern

Auch Jugendliche haben schon spezielle Bedürfnisse und wollen sich meist selbst ihre Geschenke kaufen. Egal ob sie sich die neueste Mode in einem Kaufhaus holen oder einen Klingelton und eine Konzertkarte im Internet runterladen möchten. Als Geschenke für Jugendliche sind daher spezielle Prepaid-Kreditkarten, die von Kids ab 12 Jahren genutzt werden können, sinnvoll. Bei Prepaid Kreditkarten shoppen die Jugendlichen ohne Kostenfalle, sie können quasi nie ins Minus rutschen. Es kann nur so viel ausgegeben werden, wie als Guthaben auf dem Konto drauf ist. Das ist ein ähnliches Prinzip wie bei aufladbaren Karten fürs Handy, was sich bewährt hat.

Sind Prepaid Kreditkarten aufgeladen, lassen sie sich nutzen wie normale Visa und Master Card-Karten. So können beispielsweise im Internet Waren bestellt, Geld an beliebigen Bankautomaten “gezapft” oder in Läden, Discos und Kneipen bezahlt werden. Prepaid Kreditkarten sind grundsätzlich fĂĽr alle erhältlich, egal ob sie ĂĽber ein Einkommen verfĂĽgen (wozu auch Taschengeld gehört) oder ob sie bei der Schuldenauskunft Schufa negativ registriert sind. Der aufgeladene Betrag ist auch noch sicher, wenn die Karte verloren wird.

Die Kreditkarten eignen sich gut als Taschengeldkonto. Monatlich wird hierzu per Dauerauftrag ein bestimmtes Guthaben automatisch vom Girokonto der Eltern ĂĽberwiesen, auf Wunsch auch per klassischer Ăśberweisung oder per Onlinebanking. Viele Anbieter bieten an, dass jederzeit der Umsatz online einsehbar ist. Jugendliche können mit der Prepaid Kreditkarte unkompliziert und gefahrlos einkaufen. Vor allem bei Urlaubs- und Klassenfahrten im Ausland sind Karten sicherer aufzubewahren als größere Mengen Geld, zudem kann am Automaten zum regulären Umtauschkurs die jeweilige Landeswährung abgehoben werden. Durch die Prepaid Kreditkarte lernen die Kids schon frĂĽhzeitig den richtigen Umgang mit Geld und “falsche” Geschenke und späteres oft lästiges Umtauschen der Ware entfällt. Zudem können Waren, die nach dem Jugendschutzgesetz nicht in die Hände von Minderjährigen gehören, nicht mit der Karte bezahlt werden.

Wie bei vielen anderen Angeboten auch, gibt es auch bei Prepaid-Karten Unterschiede im Preis-Leistungs-Verhältnis. Eltern sollten daher vor dem Vertragsabschluss mehrere Anbieter vergleichen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Karte von der eigenen Hausbank oder ein Blick in Testberichte renommierter Institute wie der Stiftung Warentest. Zudem bieten Kreditkarten-Anbieter auch eine persönliche Beratung an, bei der jeder feststellen kann, ob er die Karte wirklich braucht.

Mama, ich will mehr Taschengeld.

6. Februar 2011 Keine Kommentare
Images of money Mama, ich will mehr Taschengeld.

Wie viel Taschengeld brauchen Kinder? Photo: Images of money

Welches Elternteil stand nicht schon vor seinem Kind, das mit großen Augen und schlagenden Argumenten nach mehr Taschengeld verlangte. Aber wie macht man das eigentlich mit dem Taschengeld? Manche Eltern geben gar nichts, manche viel zu viel. Es ist schwierig, dort einen Mittelweg zu finden, damit das eigene Kind lernt: Geld fällt nicht vom Himmel, für Geld muss man immer arbeiten.

Mit Taschengeld fängt man am besten im Vorschulalter oder bei der Einschulung an. Geeignet ist hier noch die wöchentliche Gabe zwischen 0,50 Euro bis 1,50 Euro. Ein guter Anlass für eine Taschengelderhöhung kann zum Beispiel der Geburtstag des Kindes sein, sodass es pro Lebensjahr 50 Cent mehr Taschengeld in der Woche bekommt.

Bis zum Übertritt in die weiterführende Schule kann man mit dieser Regelung fortfahren. Danach ist es -als weiterer Schritt in Richtung Erwachsenwerden- angebracht, zur monatlichen Taschengeldauszahlung überzugehen. Den Geburtstag als Anlass für eine Taschengelderhöhung zu nehmen ist natürlich immer noch geeignet.

Bereits vorher sollte man seinem Kind deutlich machen was es heiĂźt zu sparen. Nehmen Sie Ihr Kind an die Hand und zeigen sie ihm, wie lange es fĂĽr eine Anschaffung seiner Wahl sparen muss. Legen Sie ihm nahe, nicht immer das gesamte Taschengeld sofort auszugeben. Lassen Sie aber die letzte Entscheidung immer bei Ihrem Kind. Heranwachsende lernen durch ihre eigenen Erfahrungen und nicht durch die Lebensweisheit ihrer Eltern.

Mit steigendem Alter können Sie Ihr Kind auch für Mithilfe im Haushalt oder besonders gute schulische Leistungen finanziell belohnen. So lernt es, dass man für Arbeit und Fleiß Geld bekommt – so wie (hoffentlich) im späteren Berufsleben auch.