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Vergnügungspark Erlebnis mit Verspätung

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Es ist wohl mehr Zufall als Schicksal wenn man als junger Mensch, der schon einiges von der Welt gesehen hat und sicherlich auch nicht verschlossen gegenüber Neuem ist, zum ersten Mal im Alter von 25 Jahren in den Genuss des Besuchs eines Vergnügungsparks kommt. Dort wo sich normalerweise Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren köstlich amüsieren und eine wunderbare Zeit verbringen ist es als 25-jähriger so als ob man plötzlich in einem Film versetzt wird, von dem man zwar schon gehört hat und vielleicht auch den Trailer gesehen hat, allerdings aufgrund bestimmter persönlicher Präferenzen nicht vor gehabt hat diesen Film auch zu sehen. Schon beim Betreten des Geländes, auf dem der Vergnügungspark situiert ist, taucht man in eine fremde Welt ein. In dieser fremden Welt ist es jedoch nicht unbehaglich oder düster. Man braucht auch keine Angst vor den dortigen Geschehnissen oder den Menschen die sich dort bewegen haben. Vielmehr ist es ein kleiner Kulturschock.

Auf dem Gelände eines Vergnügungsparks, so scheint es, ticken die Uhren ein wenig schneller als überall anders. Kinder hetzen von einer Attraktion zur nächsten um möglichst nichts auslassen zu müssen, die Eltern versuchen sich in dieser Zeit bei Bier und Bratwurst möglichst schnell möglichst gut zu unterhalten und auch die Aussteller, die man am Rande des Geländes im Rahmen von Messen sieht, versuchen in möglichst kurzer Zeit so viele Personen wie nur möglich anzusprechen und ihre Waren zu verkaufen. Was hinzukommt sind Promotion-Mitarbeiter von Firmen die mit ihren Werbe-Mittel und Werbe-Artikel gezielt versuchen bestimmte Besucher auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Erfolg haben sie meist nur bei jenen, die von den jeweiligen Werbe-Mittel rundum begeistert sind und diese dankend in ihren Besitz aufnehmen.

Alles in allem ist der erste Besuch in einem Vergnügungspark und dem ganzen Rundherum als Erwachsener ziemlich aufregend. Es ist sogar so aufregend dass man sich ernsthaft die Frage stellt, ob es möglich ist als Kind das Ganze noch aufregender zu erleben und diese Aufregung in Begeisterung umzuwandeln. Bei einem letzten Blick zurück auf die immer noch hektisch und gleichzeitig begeistert herumlaufenden Kinder beantwortet sich die Frage von selbst.

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